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Mietausfall-Versicherung
Ersatz bei Mietausfall!
Bis zu 12 Monate!
Für vermietete Wohneinheiten!
Optional zum Vermieterrechtsschutz!
Mietausfallversicherung für Vermieter
Mietausfallschutz zur Absicherung Ihrer Bruttomieten!
5.0 Bewertungen von 124
Was ist Mietausfallschutz?
Der Mietausfallschutz ist die Mietausfallversicherung im Verbund mit dem
Vermieterrechtsschutz: Er ersetzt ausgefallene Mieteinnahmen, wenn ein Mieter nach der Kündigung die Wohnung nicht zurückgibt und die Miete nicht mehr zahlt. Er ist nicht zu verwechseln mit der klassischen Mietausfallversicherung der Wohngebäudeversicherung, die bei Gebäudeschäden greift.
Was leistet die Mietausfallversicherung?
Der Mietausfallschutz ersetzt Ihre Mieteinnahmen, wenn ein gekündigter Mieter weder auszieht noch zahlt – wählbar für bis zu 6 oder 12 Monate. Abgesichert ist dabei nicht nur die reine Kaltmiete, sondern das gesamte ausgefallene Nutzungsentgelt inklusive laufender Nebenkosten. So bleibt Ihre Rendite stabil, auch wenn sich ein Räumungsverfahren über Monate zieht.
Mietausfall
Ersetzt den vereinbarten Mietzins, wenn der Mieter nach der Kündigung nicht auszieht und die Miete nicht mehr zahlt.
Nebenkosten
Auch die laufenden Mietnebenkosten zählen zum ersetzten Nutzungsentgelt – nicht nur die reine Kaltmiete des Objekts.
Renovierung
Ist die Wohnung nach Rückgabe wegen geschuldeter, unterlassener Renovierung unvermietbar, ist das bis zu 3 Monate gedeckt.
Wann greift der Mietausfallschutz?
Der Schutz ist auf den klassischen Schutz vor Mietnomaden-Fall zugeschnitten: Er greift, sobald Sie gekündigt haben und der Mieter trotzdem in der Wohnung bleibt und die Zahlungen einstellt. Versichert sind ausschließlich zu Wohnzwecken genutzte Einheiten in Deutschland.
Für bereits vermietete Wohnungen gilt eine Wartezeit von drei Monaten ab Versicherungsbeginn – diese drei Bedingungen müssen zusammenkommen:
Kündigung
Voraussetzung ist, dass Sie das Mietverhältnis zuvor selbst wirksam und formgerecht durch Kündigung beendet haben.
Mieter bleibt
Der Mieter gibt die Wohnung trotz wirksamer Kündigung nicht zurück und nutzt sie weiterhin unberechtigt.
Zahlung gestoppt
Nach Wirksamwerden der Kündigung stellt der Mieter die Miet- und Nebenkostenzahlung ganz oder teilweise ein.
Mietausfallversicherung oder Mietausfallschutz – was ist der Unterschied?
Hinter dem Begriff „Mietausfallversicherung" stecken zwei völlig verschiedene Produkte, die oft verwechselt werden. Die klassische Variante ist Teil der Wohngebäudeversicherung und springt ein, wenn das Gebäude nach einem Schaden unbewohnbar wird.
Der Mietausfallschutz dagegen greift beim Zahlungsausfall des Mieters – hier der Unterschied im Detail:
Gebäude-Variante
Die klassische Mietausfallversicherung gehört zur Wohngebäudeversicherung und greift nur bei Gebäudeschäden.
Mietausfallschutz
Er greift beim Zahlungsausfall des gekündigten Mieters – ganz unabhängig vom baulichen Zustand des Gebäudes.
Gleiches Ziel
Beide ersetzen ausgefallene Miete, decken aber andere Ursachen ab: Sie ergänzen sich, ersetzen sich nicht.
Wichtig:
Ein separater Abschluss ohne den dazugehörigen Rechtsschutzvertrag für die Wohneinheit ist technisch nicht möglich.
Es sind zudem nur wohnwirtschaftliche Objekte versicherbar, für Gewerbeobjekte kann jedoch der Rechtsschutz für Vermieter abgeschlossen werden.
Was Sie über den Mietausfallschutz wissen sollten
Der Mietausfallschutz ist an klare Regeln geknüpft – er ersetzt Mietausfall im Räumungsfall, aber nicht jeden Zahlungsausfall. Die beiden folgenden Bereiche zeigen genau, was versichert ist und wo die Grenzen liegen.
Was leistet der Mietausfallschutz im Ernstfall?
Der Mietausfallschutz federt genau das ab, was ein Räumungsverfahren so teuer macht: monatelang keine Miete bei weiterlaufenden Kosten. Ersetzt wird die entgangene Warmmiete für bis zu 6 oder 12 Monate – auch dann, wenn der Mieter selbst zahlungsunfähig ist. Die folgenden Punkte zeigen den Umfang im Detail.
Miete & laufende Nebenkosten
Volle Warmmiete: Ersetzt wird das ausgefallene Nutzungsentgelt – der vereinbarte Mietzins inklusive fortlaufender Nebenkosten.
Anrechnung von Teilzahlungen: Zahlt der Mieter noch einen Teil, wird das angerechnet; ersetzt wird der tatsächliche Ausfall bis zur vereinbarten Entschädigungsgrenze. Während einer Renovierungsphase beschränkt sich der Ersatz auf den Mietzins ohne Nebenkosten.
Haftzeit & Ersatzdauer
Ab Kündigung durch Sie bis zur Rückgabe: Die Haftzeit beginnt mit dem Wirksamwerden der Kündigung und läuft bis zur Rückgabe der Wohnung – höchstens für die vereinbarte Dauer von 6 oder 12 Monaten.
Ausfall durch unterlassene Renovierung
Bis zu 3 Monate – aber nur innerhalb der Gesamtlaufzeit: Bleibt die Wohnung nach Rückgabe wegen einer vom Mieter geschuldeten, aber unterlassenen Renovierung unvermietbar, wird auch dieser Ausfall ersetzt – für maximal 3 Monate. Wichtig ist dabei: Diese Renovierungsmonate zählen mit in die vereinbarte Gesamtdauer von 6 oder 12 Monaten hinein, sie verlängern sie nicht.
Rechenbeispiel: Bei einer 12-Monats-Deckung gibt der Mieter die Wohnung erst im 11. Monat zurück – dann ist die Gesamtdauer fast aufgebraucht, und für die Renovierung bleibt nur noch 1 Monat statt der vollen 3. Zieht er dagegen schon im 5. Monat aus, stehen die vollen 3 Renovierungsmonate zur Verfügung (Ersatz also bis Monat 8).
Kein Wartezeit-Nachteil bei neuen Mietverträgen
Sofort geschützt bei Neuvermietung: Für Mietverhältnisse, die nach Versicherungsbeginn geschlossen werden, entfällt die Wartezeit – vorausgesetzt, Sie haben die Bonität des Mieters vorab positiv geprüft (geordnete wirtschaftliche Verhältnisse, z. B. per Selbst- oder Bonitätsauskunft). Nur bei bereits laufenden Mietverträgen gelten 3 Monate Wartezeit.
Wo hat der Mietausfallschutz seine Grenzen?
So wichtig der Schutz ist – er deckt nicht jeden Zahlungsausfall. Ausgeschlossen sind vor allem Fälle, die schon vor Vertragsbeginn angelegt waren, rechtlich nicht durchsetzbar sind oder gar nicht in diese Sparte gehören. Diese Grenzen sollten Sie vor Abschluss kennen.
Nicht durchsetzbare Forderungen
Keine durchsetzbare Forderung: Kein Ersatz, wenn die Forderung gegen den Mieter nicht gerichtlich durchsetzbar ist – etwa wegen berechtigter Mietminderung, Verjährung oder Gegenansprüchen des Mieters.
Vorvertragliche Zahlungsrückstände
Altfälle ausgeschlossen: War der Mieter schon vor Vertragsabschluss mit Zahlungen im Rückstand oder in Stundung, ist der spätere Ausfall nicht versichert. Der Schutz sichert neue, unvorhersehbare Fälle – keine bereits angelaufenen.
Vermietung an Angehörige
Angehörige ausgeschlossen: Kein Ersatz, wenn der Mieter Ehe- oder Lebenspartner oder ein Verwandter in direkter Linie ist (Eltern, Kinder, Geschwister).
Gewerbeobjekte
Nur Wohnraum: Versicherbar sind ausschließlich zu Wohnzwecken genutzte Einheiten. Für vermietete Gewerbeflächen gibt es keinen Mietausfallschutz – dort greift nur der Rechtsschutz zur Durchsetzung offener Forderungen.
Mietausfall durch Gebäudeschaden
Sache der Gebäudeversicherung: Wird die Wohnung nach Feuer, Wasser oder Sturm unbewohnbar und fällt deshalb Miete aus, ist das kein Fall für den Mietausfallschutz – das deckt die klassische Mietausfallversicherung der Wohngebäudeversicherung.
Negative Bonität
Kein Schutz bei negativer Bonität: Vermieten Sie an einen Mieter mit erkennbar schlechter Bonität – oder ohne die vorgeschriebene Prüfung –, besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Als negativ gelten laut Bedingungen z. B. eine uneinbringlich titulierte Forderung, eine eidesstattliche Versicherung, eine laufende Privatinsolvenz, ein Haftbefehl (zur Vermögensauskunft) oder ein bestehender Zwangsvollstreckungstitel.
Warum lohnt sich der Mietausfallschutz?
Der Mietausfallschutz lohnt sich, weil er genau dort einspringt, wo ein Zahlungsausfall am teuersten wird: bei einem langen Räumungsverfahren mit weiterlaufenden Kosten. Als Mietausfallversicherung im Verbund mit dem Vermieterrechtsschutz sichert er Ihre Einnahmen ab – und bringt zusätzliche Services mit. Der erste Tab zeigt die Gründe, der zweite die enthaltenen Vorteile.
Warum ist die Mietausfallversicherung wichtig?
Zieht sich ein Räumungsverfahren über Monate, zahlt der Mieter meist nichts mehr – Ihre Finanzierungsrate, Hausgeld und Nebenkosten laufen aber weiter. Der Mietausfallschutz federt genau diese Lücke ab, während der verbundene Vermieterrechtsschutz die Prozesskosten trägt. Ab dem Tarif Komfort ist zusätzlich das Online-Inkasso für Vermieter enthalten.
Liquidität
Die Erstattung von Kaltmiete und Nebenkosten sichert Ihre Liquidität für laufende Finanzierungsraten und das Hausgeld.
Zahlungsunfähig
Ist der gekündigte Mieter zahlungsunfähig und bei ihm nichts zu holen, ersetzt die Versicherung dennoch Ihren Mietausfall*.
Lange Laufzeit
Mit einer Leistungsdauer von bis zu 12 Monaten überbrückt der Schutz auch zähe Verfahren ohne finanziellen Engpass.
Sanierungsphase
Bei unbewohnbarer Rückgabe läuft die Zahlung weiter: Ersatz während der Sanierung ist für bis zu 3 Monate inklusive.
Steuervorteil
Die Versicherungsbeiträge sind als Werbungskosten (Anlage V) meist voll absetzbar – das senkt die effektiven Kosten spürbar.
Synergie
Rechtsschutz und Geldleistung kommen aus einer Hand – das spart Zeit und verhindert Streit um Zuständigkeiten.
Welche Services sind im Verbund enthalten?
Weil der Mietausfallschutz nur zusammen mit dem Vermieterrechtsschutz abgeschlossen wird, stehen Ihnen zusätzlich diese Services zur Verfügung – viele davon ohne Wartezeit und ohne Selbstbeteiligung:
Erstberatung
24-Stunden-Anwaltstelefon für sofortige Rechtsfragen am Telefon – ohne Wartezeit und ohne Selbstbeteiligung.
Online-Inkasso
Unbestrittene Mietforderungen digital zur Beitreibung einreichen – ab Komfort bis zu 12 Monate rückwirkend.
Mediation
Professionelle Konfliktlösung mit neutralem Mediator – oft schneller und günstiger als ein Gerichtsverfahren.
Online Vorlagen
Über 1.000 rechtssichere Vorlagen: Mietverträge, Kündigungen, Mahnungen und mehr direkt zum Download.
Anwalts-Chat
Rechtsfragen bequem per Live-Chat klären – schnelle Einschätzung ohne vorherige Terminvereinbarung.
Bonitätscheck
Prüfen Sie die Zahlungsfähigkeit neuer Mieter vorab – vier Abfragen pro Jahr sind kostenfrei enthalten, weitere zu Sonderkonditionen.
*
Voraussetzung ist, dass die Bonität des Mieters bei Vertragsbeginn positiv geprüft war; bereits vor Vertragsabschluss bestehende Zahlungsrückstände sind ausgeschlossen.
Praxis-Check: Was kostet der Ernstfall – mit und ohne Versicherung?
Ein Mietnomaden-Fall verursacht zwei Kostenblöcke gleichzeitig: den laufenden Mietausfall und die Kosten von Räumungsklage und Zwangsräumung. Das Beispiel (Warmmiete 1.000 €, Auszug erst nach 8 Monaten) zeigt, wie schnell das eskaliert – und wie die beiden Bausteine es auffangen.
Was ein Mietnomade Sie ohne Absicherung kostet
Ein gekündigter Mieter bleibt in der Wohnung und stellt die Zahlungen ein. Bis zur Räumung vergehen acht Monate – so entwickelt sich der Ausfall:
Mietausfall
8.000 € entgangene Miete: 8 Monate ohne Zahlung bei 1.000 € Warmmiete – das Geld ist weg, während Finanzierung und Hausgeld weiterlaufen.
Räumungsklage
rund 3.000 € Anwalt & Gericht: Bei einem Streitwert von ca. 9.600 € (Jahresnettokaltmiete, § 41 GKG)* fallen für die Räumungsklage schnell rund 3.000 € an – die Sie vorstrecken müssen.
Zwangsräumung
2.000–4.000 € für die Räumung: Gerichtsvollzieher, Spedition und Einlagerung des zurückgelassenen Hausrats schlagen zusätzlich mit mehreren Tausend Euro zu Buche.
Gesamtbelastung
rund 13.000–15.000 €: Mietausfall, Prozess und Räumung summieren sich – ein einziger Fall kann Ihre Jahresrendite komplett aufzehren.
Wie die beiden Bausteine den Fall auffangen
Bei komplexen Schimmelstreitigkeiten treiben notwendige Sachverständigengutachten das finanzielle Risiko auf über 12.500 Euro – bei einem Streitwert von 25.000 Euro (entsprechend § 41 Abs. 5 GKG = 12-fache monatliche Mietminderung zuzüglich des Instandsetzungswerts).
Kürzt die Mietpartei wegen angeblicher Baumängel die Miete massiv und verweigert den Zutritt, müssen bautechnische und medizinische Gutachter das Verschulden klären. Wie sich das Risiko im Einzelnen berechnet, verdeutlicht folgende Analyse:
Mietausfallschutz zahlt die Miete
8.000 € erstattet: Den entgangenen Mietausfall ersetzt der Mietausfallschutz bis zur vereinbarten Dauer – Sie bleiben liquide.
Vermieterrechtsschutz trägt das Verfahren
Prozess- & Räumungskosten gedeckt: Anwalts-, Gerichts- und Vollstreckungskosten der Räumung übernimmt der gekoppelte Vermieterrechtsschutz – im Basistarif ab Klageerhebung.
Renovierungs-Folgeschaden
Bis zu 3 Monate extra: Ist die Wohnung nach Rückgabe wegen unterlassener Renovierung unvermietbar, ersetzt der Mietausfallschutz auch diesen Ausfall bis zu drei Monate (nur Kaltmiete) – innerhalb der Gesamtlaufzeit.
Ihr Eigenanteil
Statt ~14.000 € nur der Beitrag: Unterm Strich tragen Sie nur die Versicherungsprämie (plus ggf. vereinbarte Selbstbeteiligung) – der Rest ist abgesichert.
Hinweis: *Streitwert als Rechenbeispiel nach § 41 GKG (Jahresbetrag der Nettokaltmiete); tatsächliche Kosten hängen vom Einzelfall ab. Ihren individuellen Streitwert und die Prozesskosten können Sie mit dem Prozesskostenrechner unten selbst berechnen.
Quelle: Alle Berechnungen erfolgen nach RVG & GKG. Die angezeigten Kosten sind Richtwerte. Eine verbindliche Kostenauskunft erhalten Sie von Ihrem Anwalt.
Was kostet der Mietausfallschutz mit Rechtsschutz?
Ab
31,18 Euro monatlich sichern Vermieter mit der Mietausfallversicherung im Verbund das gesamte Spektrum aus Mietausfall und Rechtsschutz ab – gering im Vergleich zu einem möglichen Gesamtschaden von über 16.000 €. Auf den Mietausfallschutz-Baustein entfallen dabei nur rund 12,48 Euro; dieser Anteil ist in den gezeigten Beiträgen der Tarife Komfort und Premium bereits enthalten.
Ab Komfort erhältlich:
Weil der Mietausfallschutz nur ab dem Komfort-Tarif abgeschlossen werden kann, starten die Beispiele dort. Ihren exakten Beitrag – abhängig von Bruttojahresmiete und Selbstbeteiligung – ermitteln Sie mit dem Online-Rechner und schließen direkt ab.
| Leistung | KOMFORT – z. B. monatlich ab 31,18 € (Für eine vermietete Wohn- oder Gewerbeimmobilie, Bruttojahresmiete bis 15.000 €, 150 € SB + Mietausfallschutz bis 12 Monate ohne SB ) | PREMIUM – Z. B. monatlich ab 45,28 € (Für eine vermietete Wohn- oder Gewerbeimmobilie, Bruttojahresmiete bis 15.000 €, 150 € SB + Mietausfallschutz bis 12 Monate ohne SB ) | |||
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Ist der Mietausfallschutz steuerlich absetzbar?
Ja – der komplette Beitrag inklusive Mietausfallschutz-Baustein senkt Ihre Steuerlast, weil er unmittelbar der Sicherung Ihrer Mieteinnahmen dient.
Voll als Werbungskosten absetzbar
Beitrag inkl. Baustein: Die Kosten der Vermieter-Rechtsschutzversicherung inklusive des Mietausfallschutz-Anteils sind in voller Höhe als Werbungskosten absetzbar.
Eintrag in der Anlage V
Anlage V, Zeilen 33–88: Sie geben die Ausgabe bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung an – dort mindert sie direkt Ihren steuerpflichtigen Überschuss.
Wirkung auf die Rendite
Effektiv günstiger: Durch die Absetzbarkeit sinken die tatsächlichen Netto-Kosten spürbar. Die genaue Einordnung für Ihren Fall klärt Ihr Steuerberater.
Wie schließen Sie den Mietausfallschutz ab?
Der Mietausfallschutz wird nicht einzeln abgeschlossen, sondern als optionaler Baustein im Verbund mit dem Vermieterrechtsschutz – erhältlich in den Tarifvarianten Komfort oder Premium. Online oder telefonisch dauert das nur wenige Minuten.
Gut zu wissen: Auch wenn Sie Ihren Wohnsitz nicht in Deutschland haben, können Sie Ihre in Deutschland vermieteten Immobilien versichern, egal in welchem Land oder auf welchem Kontinent Sie leben.
Der Mietausfallschutz gilt ausschließlich für zu Wohnzwecken vermietete Einheiten. Innerhalb eines Objekts müssen dabei alle Ihnen gehörenden Einheiten versichert werden – eine selektive Auswahl einzelner Wohnungen ist nicht möglich, Einheiten anderer Eigentümer bleiben außen vor. Wohnen Sie selbst im Haus, ist Ihre eigene Wohnung beitragsfrei mitversichert.
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ARAG Generalagentur
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Was ist der Unterschied zwischen Mietausfallschutz und Mietausfallversicherung?
Der Begriff Mietausfallversicherung wird für zwei verschiedene Produkte genutzt. Die klassische Mietausfallversicherung ist Teil der Wohngebäudeversicherung und ersetzt die Miete, wenn das Gebäude nach einem Schaden wie Feuer, Wasser oder Sturm unbewohnbar wird. Der Mietausfallschutz greift dagegen beim Zahlungsausfall des Mieters: Er ersetzt die Miete, wenn ein gekündigter Mieter weder auszieht noch zahlt.
Wann leistet der Mietausfallschutz?
Der Mietausfallschutz greift ab dem Zeitpunkt der wirksamen Kündigung durch den Vermieter, wenn der Mieter die Miete nicht zahlt und die Wohnung nicht räumt. Die Leistung erfolgt innerhalb der vertraglich vereinbarten Leistungsdauer von wahlweise 6 oder 12 Monaten. Zusätzlich besteht ein Anspruch auf Leistungen für bis zu drei Monate, wenn die Wohnung nach dem Auszug aufgrund notwendiger Renovierungsarbeiten nicht sofort neu vermietet werden kann. Diese Leistung wird ausschließlich innerhalb des versicherten Leistungszeitraums erbracht.
Wie lange wird der Mietausfall ersetzt?
Die Leistung erfolgt für den vertraglich vereinbarten Zeitraum von wahlweise 6 oder 12 Monaten, sofern der Mietausfall fortbesteht. Ergänzend werden bis zu drei Monate Mietausfall übernommen, wenn die Immobilie nach dem Auszug des Mieters vorübergehend nicht vermietbar ist. Diese Leistung wird ausschließlich innerhalb des versicherten Leistungszeitraums erbracht.
Wann zahlt der Mietausfallschutz nicht?
Kein Ersatz besteht, wenn die Forderung gegen den Mieter nicht gerichtlich durchsetzbar ist (etwa wegen Mietminderung oder Verjährung), wenn der Mieter schon vor Vertragsabschluss in Zahlungsrückstand war, wenn an Angehörige vermietet wurde oder wenn die Bonität des Mieters nicht positiv geprüft war.
Muss ich eine Selbstbeteiligung zahlen?
Nein, im Mietausfallschutz fällt grundsätzlich keine Selbstbeteiligung an. Dies gilt unabhängig davon, ob im Vermieterrechtsschutz eine Selbstbeteiligung vereinbart wurde.
Kann ich den Mietausfallschutz einzeln abschließen?
Nein, der Mietausfallschutz ist ausschließlich in Kombination mit einem Vermieterrechtsschutz in den Tarifvarianten Komfort oder Premium erhältlich. Ein separater Abschluss ohne Rechtsschutz-Baustein ist nicht möglich.
Sind die Beiträge für den Mietausfallschutz steuerlich absetzbar?
Ja, die Beiträge für den Mietausfallschutz können zusammen mit dem Vermieterrechtsschutz bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung als Werbungskosten berücksichtigt werden.
Was passiert bei Sachschäden durch den Mieter?
Der Mietausfallschutz übernimmt den Mietausfall für die Dauer der Renovierung, maximal für drei Monate innerhalb des versicherten Leistungszeitraums. Kosten für das Ausräumen, den Abtransport und die Einlagerung des Mieterinventars sind über den Vermieterrechtsschutz abgedeckt. Die Kosten für die eigentlichen Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahmen trägt der Vermieter selbst.
Rechtsschutz / Immobilienrechtsschutz / Vermieterrechtsschutz / Mietausfallschutz

