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Vermieter-Rechtsschutz
Schadenfälle
Mietzahlungen!
Mängelbeseitigung!
Betriebskosten!
Mietvertrag und Kündigung!
Häufige Streitfälle bei Vermietung
Häufige Streitfälle bei Vermietung:
Schützen Sie sich vor hohen Kosten aus diesen und ähnlichen Rechtsfällen!
Inhaltsverzeichnis:
Welche Streitfälle kommen für Vermieter häufig vor?
Die Realität für Vermieter ist eindeutig: Konflikte entstehen nicht erst vor Gericht, sondern im täglichen Umgang mit Mietern, Behörden oder der Hausverwaltung. Erfahren Sie hier, welche konkreten Risiken bestehen und wie der Vermieterrechtsschutz Sie absichert.
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Finanzen & Vertrag
Finanzielle Konflikte bedrohen direkt die Rendite. Hier finden Sie Details zu Mietrückstand, Kündigung und Nebenkosten.
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Objekt & Nutzung
Der Zustand der Immobilie führt oft zu Streit. Erfahren Sie mehr über Mängel, Modernisierung und Verstöße gegen die Hausordnung.
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Verwaltung & Steuer
Auch Dritte verursachen oft hohe Kosten. Alles über Konflikte mit der WEG, dem Finanzamt oder der Hausverwaltung.
Streit ums Geld und den Vertrag
Das Fundament jedes Mietverhältnisses sind der Vertrag und die pünktliche Zahlung. Ein Blick auf die Unterschiede zwischen Mieter- und Vermieterrechtsschutz verdeutlicht das besondere Kostenrisiko auf Eigentümerseite.
MIETZAHLUNGEN
Existenzielle Risiken: Ein wesentlicher Streitpunkt sind ausbleibende oder verspätete Zahlungen.
Zahlungsverzug: Mieter zahlen die Miete nicht, unpünktlich oder nur teilweise.
Mietminderung: Mieter kürzen die Zahlung aufgrund angeblicher Mängel. Oft sind Umfang und Berechtigung der Minderung strittig.
KÜNDIGUNG & EIGENBEDARF
Das Mietverhältnis beenden: Wenn Sie die Wohnung zurück benötigen, ist Widerstand oft vorprogrammiert.
Eigenbedarf: Mieter wehren sich gegen die Kündigung wegen Eigenbedarfs (z. B. vorgetäuschter Bedarf oder Härtefall).
Fristlose Kündigung: Formfehler bei Kündigungen wegen Zahlungsverzug oder Vertragsverletzung führen oft zur Unwirksamkeit.
VERTRAG & KLAUSELN
Das Kleingedruckte: Oft landen einzelne Passagen des Mietvertrags vor Gericht.
Schönheitsreparaturen: Streit darüber, ob Klauseln zur Renovierung beim Auszug wirksam sind oder der Vermieter selbst streichen muss.
Mieterhöhung: Konflikte entstehen durch Formfehler im Erhöhungsschreiben oder Streit über die ortsübliche Vergleichsmiete.
BETRIEBSKOSTEN
Der jährliche Konflikt: Abrechnungen bieten regelmäßig Anlass für Meinungsverschiedenheiten.
Umlagefähigkeit: Mieter beanstanden einzelne Kostenpositionen als nicht umlagefähig.
Verteilerschlüssel: Streitigkeiten über die Angemessenheit des Verteilerschlüssels (z. B. Abrechnung nach Personen oder Fläche).
Streit um Zustand und Nutzung
Neben dem Geld sorgt der Zustand der Immobilie für Diskussionen. Wer die Leistungen des Vermieterrechtsschutzes kennt, weiß: Auch hier ist anwaltliche Hilfe oft ab dem ersten Widerspruch nötig, etwa wenn Handwerker oder Gutachter involviert werden müssen.
MÄNGEL AN DER MIETSACHE
Substanz & Instandhaltung: Der Zustand der Immobilie ist oft Interpretationssache.
Schimmelbefall: Ein Klassiker. Strittig ist fast immer die Ursache: Bauliche Mängel (Vermieter) vs. falsches Lüftungsverhalten (Mieter).
Reparaturen: Uneinigkeit darüber, wer für Instandsetzungen zuständig ist (Stichwort Kleinreparaturklausel).
BAULICHE VERÄNDERUNG & MODERNISIERUNG
Zukunftssicherung: Vermieter wollen den Wert erhalten, Mieter fürchten Kosten oder Schmutz.
Duldung: Mieter verweigern den Zutritt für Handwerker oder stimmen notwendigen Modernisierungen (z. B. Heizungstausch) nicht zu.
Mieterhöhung: Nach der Modernisierung halten Mieter den Aufschlag für überhöht oder die Maßnahme für unzumutbar.
HAUSORDNUNG & LÄRM
Das Zusammenleben: Störungen des Hausfriedens belasten das Verhältnis dauerhaft.
Lärmbelästigung: Streitigkeiten zwischen Mietern oder Beschwerden beim Vermieter wegen Ruhestörung (Musik, Kinderlärm, Feiern).
Verstöße: Abmahnungen wegen Missachtung der Hausordnung (z. B. Treppenhausreinigung, Mülltrennung, Grillen).
TIERHALTUNG & UNTERVERMIETUNG
Erlaubnis Fragen: Nicht jede Nutzung ist automatisch erlaubt.
Haustiere: Uneinigkeit über die Erlaubnis zur Tierhaltung, insbesondere bei Hunden oder exotischen Tieren ("Kampfhunde").
Untervermietung: Der Mieter nimmt ohne Erlaubnis Untermieter auf oder vermietet die Wohnung über Portale wie Airbnb weiter.
Streit mit Verwaltung, Amt und Eigentümern
Nicht immer ist der Mieter der Gegner. Auch Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt, der WEG oder Dienstleistern gehören zum Risiko eines Eigentümers. Diese Bereiche sind oft Teil leistungsstarker Premium-Tarife.
WEG-GEMEINSCHAFT
Konflikte unter Eigentümern: Das Zusammenleben in einer WEG birgt Zündstoff.
Beschlussanfechtung: Eigentümer fechten gefasste Beschlüsse vor Gericht an (z. B. wegen Formfehlern oder Benachteiligung).
Jahresabrechnung: Streit über den Wirtschaftsplan, die Kostenverteilung oder Sonderumlagen für Sanierungen.
STEUERRECHT
Auseinandersetzung mit dem Finanzamt: Es geht um Ihre Rendite nach Steuern.
Werbungskosten: Das Finanzamt erkennt Ausgaben (z. B. für größere Reparaturen) nicht als Werbungskosten an.
Grundsteuer & AfA: Einspruch gegen Grundsteuerbescheide oder Streit über die Höhe der Abschreibung (AfA).
HAUSVERWALTUNG
Das Management: Ärger mit dem bestellten Verwalter der Immobilie.
Pflichtverletzung: Mangelhafte Betreuung, lange Reaktionszeiten oder fehlerhafte Umsetzung von WEG-Beschlüssen.
Abrechnung: Fehlerhafte Erstellung der Jahresabrechnung oder unklare Buchungen durch die Verwaltung.
HANDWERKER & DIENSTLEISTER
Vertragsrecht: Probleme mit Dritten rund um die Immobilie.
Pfusch am Bau: Mangelhafte Ausführung von Handwerksarbeiten, überhöhte Rechnungen oder Streit um Gewährleistung.
Versicherungen: Die Gebäudeversicherung weigert sich, einen Sturmschaden oder Rohrbruch zu regulieren.
Was kostet ein Rechtsstreit ohne Versicherung?
Ein einziger Konflikt kostet schnell 12.000 Euro und mehr, je nach Streitwert. Um die Verhältnismäßigkeit der geringen Versicherungsprämie und die Bedeutung des Vermieterrechtsschutz zu verstehen, muss man diese enormen Kosten der „Gegenseite“ betrachten: Ein einziger Prozess übersteigt die Beiträge von 20 Jahren.
AUSGANGSSITUATION
Der Fall: Ein Mieter zahlt die Miete nicht mehr. Sie kündigen fristlos, doch er zieht nicht aus. Sie reichen Räumungsklage ein. Der Streitwert (12-fache Nettokaltmiete + Rückstände) beträgt beispielhaft 9.600 €.
ANWÄLTE & GERICHT
Die Basiskosten: Verlieren Sie den Prozess über zwei Instanzen (oder endet er in einem Vergleich), fallen Gerichtskosten sowie Gebühren für den eigenen und den gegnerischen Anwalt an. Diese summieren sich schnell auf über 4.500 €.
GUTACHTERKOSTEN
Der Preistreiber: Behauptet der Mieter Mängel als Grund für die Nichtzahlung, beauftragt das Gericht einen Sachverständigen. Diese Gutachten sind extrem teuer und treiben das Gesamtrisiko oft auf über 12.000 €.
DAS INSOLVENZ-RISIKO
Kostenfalle: Selbst wenn Sie gewinnen: Ist der Mieter zahlungsunfähig (insolvent), bleiben Sie auf allen verauslagten Gerichtskosten und Anwaltsgebühren sitzen. Ohne Versicherungsschutz tragen Sie diesen Verlust privat.
Hinweis: Die Gebühren für Anwälte und Gerichte sind gesetzlich festgelegt. Mit dem Prozesskostenrechner lässt sich das individuelle Kostenrisiko – basierend auf der Jahresmiete oder der Höhe der Mietrückstände – mit wenigen Klicks exakt ermitteln.
Quelle: Alle Berechnungen erfolgen nach RVG & GKG. Die angezeigten Kosten sind Richtwerte. Eine verbindliche Kostenauskunft erhalten Sie von Ihrem Anwalt.
Wie können Sie sich schützen?
Der Vermieterrechtsschutz übernimmt das finanzielle Risiko und schützt das private Vermögen vor hohen Prozesskosten. Neben der reinen Kostenübernahme bietet er aktive Unterstützung durch Mediation, Sofort-Beratung und präventive Vertrags-Services. Ergänzend schützt die
Mietausfallschutz Versicherung
vor den finanziellen Folgen fehlender Mieteinnahmen bei Zahlungsunfähigkeit des Mieters.
1
Kostenübernahme
Die Versicherung trägt Anwalts- und Gerichtskosten bis zur Deckungssumme. Das private Vermögen bleibt geschützt.
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Mietausfall
Auf Wunsch werden ausbleibende Mieten bis zu 12 Monate erstattet. Laufende Kredite bleiben so gedeckt.
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Musterverträge
Rechtssichere Vorlagen stehen online zur Verfügung. Dies vermeidet Formfehler und Streit schon beim Abschluss.
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Mediation
Neutrale Mediatoren vermitteln außergerichtlich im Streitfall. Das spart Zeit und wahrt oft das Mietverhältnis.
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Anwalts-Telefon
Rechtsfragen lassen sich telefonisch ohne Wartezeit klären. Dies schafft sofortige Sicherheit für das Handeln.
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Online Inkasso
Offene Mieten werden über das Online Inkasso eingetrieben. Dieser Service gilt dabei sogar rückwirkend.
Was kostet eine Vermieter Rechtsschutzversicherung?
Ab
6,45 €
pro Monat beginnt die Absicherung einer vermieteten Wohneinheit. Dieser geringe Fixbetrag ersetzt das unkalkulierbare Kostenrisiko eines Rechtsstreits. Die individuelle Prämie berechnet sich fair nach der tatsächlichen Bruttomiete des Objekts und dem gewünschten Leistungsumfang. Erfahren Sie hier mehr über die
Kosten für eine Vermieter-Rechtsschutzversicherung
und wie sich dieser Beitrag individuell zusammensetzt:
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OBJEKTDATEN & MIETE
Grundlage der Kalkulation: Die Höhe des Beitrags richtet sich nach der Bruttojahresmiete des versicherten Objekts. Je nach Nutzungsart (Wohneinheit oder Gewerbeobjekt) wird der Schutz individuell auf das Risiko der Immobilie angepasst.
LEISTUNGSVARIANTE
Umfang des Schutzes: Wählen Sie flexibel zwischen Basis-, Komfort- oder Premium-Schutz. Jede Stufe erweitert den Leistungskatalog, beispielsweise um den Bauherren-Rechtsschutz oder deutlich höhere Deckungssummen für komplexe Rechtsfälle.
TARIFWAHL & ZUSÄTZE
Individuelle Steuerung: Durch die Wahl einer Selbstbeteiligung können Sie Ihren Beitrag aktiv senken. Optionale Zusatzbausteine, wie der Mietausfallschutz, lassen sich für eine lückenlose Absicherung Ihres Eigentums einfach ergänzen.
SPARPOTENZIALE
Beitrag aktiv senken: Durch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung können Sie Ihre laufenden Fixkosten deutlich reduzieren. Zusätzlich sparen Sie bei jährlicher Zahlweise sofort 8 % gegenüber der monatlichen Rate – der einfachste Weg zu einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis.
In der folgenden Tabelle finden Sie Beitragsbeispiele zur Orientierung. Ihren exakten Beitrag ermitteln Sie einfach mit dem Online-Rechner, können das Angebot als PDF speichern oder den Schutz direkt online aktivieren. Klicken Sie hierfür einfach auf die gelben Buttons unter den Tarifbeispielen ...
BASIS
Rechtsschutz für Sie als Eigentümer einer vermieteten Wohn- oder Gewerbeimmobilie, Bruttojahresmiete bis 15.000 €,
Basisschutz, ohne SB
z.B. monatlich
6,45 €
KOMFORT
Rechtsschutz für Sie als Eigentümer einer vermieteten Wohn- oder Gewerbeimmobilie, Bruttojahresmiete bis 15.000 €,
Komfortschutz, 150 € SB
z.B. monatlich
18,70 €
PREMIUM
Rechtsschutz für Sie als Eigentümer einer vermieteten Wohn- oder Gewerbeimmobilie, Bruttojahresmiete bis 15.000 €,
Premiumschutz, 150 € SB
z.B. monatlich
32,80 €
Wie können Sie Ihren Vermieterrechtsschutz abschließen?
Der Vermieterrechtsschutz ist als eigenständige Einzelpolice erhältlich. Eine Koppelung an weitere Rechtsschutzbausteine ist nicht erforderlich. Über den Onlinerechner stellen Sie die Absicherung für Ihre Immobilie individuell nach Ihren Bedürfnissen zusammen. Das persönliche Angebot steht sofort als PDF-Download bereit oder der Abschluss erfolgt direkt online. Alternativ ist eine telefonische Antragstellung möglich.
Gut zu wissen: Eigentümer mit Wohnsitz im Ausland können ihre in Deutschland gelegenen Immobilien ebenfalls versichern. In diesem Fall wählen Sie bitte die Möglichkeit, Ihre Versicherung telefonisch abzuschließen, da diese Option in den Online-Rechnern nicht verfügbar ist.
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einfach auf die gelben Icons ...
Versicherung online abschließen!
Berechnen Sie Ihr persönliches Angebot einfach selbst, laden Sie es als PDF herunter oder schließen Sie den Schutz direkt online ab.
Versicherung telefonisch abschließen!
Nutzen Sie die telefonische Beratung zur individuellen Zusammenstellung des Versicherungsumfangs. Wir helfen Ihnen persönlich weiter.
Wichtig! Die Kosten für eine Vermieterrechtsschutzversicherung sind nicht umlagefähig. Sie dürfen diese nicht als Nebenkosten auf die Mieter umlegen. Was als umlagefähige Betriebskosten anerkannt wird und was nicht, regelt das BGB über die Betriebskostenverordnung.
Sie haben immer einen festen Ansprechpartner!
Ein fester Ansprechpartner garantiert Sicherheit vor und nach dem Abschluss. Thomas S. Cremer bietet als Experte seit 2002 fundierte Beratung zu allen Rechtsschutzfragen und begleitet Eigentümer zuverlässig bei der Vertragsgestaltung sowie im Schadenfall. Sie benötigen keinen Termin, rufen Sie mich einfach an ...
Ansprechpartner
Thomas S. Cremer
ARAG Generalagentur
Mo. - Fr. 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Sa. + So. 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Expertise
Rechtsschutzexperte
seit über 20 Jahren
IHK Versicherungs-Fachmann BWV Register.-Nr.: D-H0BM-2THSJ-34
Wie können Sie die Versicherung im Schadenfall nutzen?
Sie können sich jederzeit auf schnelle und unkomplizierte Unterstützung verlassen, ob telefonisch oder online. Der Schadenservice ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche für Sie da, egal in welchem Rechtsbereich Sie Probleme haben.
Das Team, bestehend aus 200 Volljuristen, Diplomjuristen und Wirtschaftsjuristen, setzt alles daran, die perfekte Lösung für Sie zu finden und umzusetzen. Es stehen Ihnen eine Vielzahl effizienter Instrumente zur Verfügung, wie Mediation, anwaltliche Beratung und Vertretung sowie Forderungsmanagement. Bereits am Telefon erhalten Sie erste Orientierung und es wird Ihnen je nach Situation auf verschiedene Weisen weiter geholfen ...
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Schadenservice
Schnelle und unkomplizierte Hilfe rund um die Uhr bei allen rechtlichen Problemen – kompetent und jederzeit für Sie da.
Erstberatung
Sofortige Telefon-Beratung durch spezialisierte Juristen zu jedem Rechtsgebiet – immer ohne eigene Selbstbeteiligung
Mediation
Diskrete außergerichtliche Konfliktlösung zur Vermeidung langwieriger Prozesse und zur Wahrung Ihrer persönlichen Interessen.
Anwalts-Chat
Direkte Antwort auf Ihre Rechtsfragen im Live-Chat – die schnelle Hilfe für zwischendurch bei allen juristischen Anliegen.
Online Inkasso
Reichen Sie unbestrittene Mietforderungen digital zur Beitreibung ein. Der Service gilt sogar bis zu 12 Monate rückwirkend.
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Sofortiger Zugriff auf über 1.000 rechtssichere Muster und Verträge für Ihren geschäftlichen sowie privaten Alltag.
FAQ zu häufigen Streitfällen im Vermieterrechtsschutz!
Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Streitfällen, Kündigungsschutz und Kostendeckung. und Umlagefähigkeit der Beiträge.
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Welche Streitfälle sind am häufigsten?
Laut der aktuellen Mietrechtstatistik des Deutschen Mieterbundes (DMB) führen Betriebskostenabrechnungen, Mietrückstände und Eigenbedarfskündigungen am häufigsten zu rechtlichen Konflikten. Diese drei Themenbereiche machen zusammen über 50 % aller Beratungs- und Streitfälle aus.
Kann ich die Beiträge von der Steuer absetzen?
Ja. Die Beiträge für den Vermieterrechtsschutz sind bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung als Werbungskosten voll steuerlich absetzbar.
Greift der Schutz auch bei Alt-Verträgen?
Ja. Der Versicherungsschutz gilt für alle im Versicherungsschein genannten Wohneinheiten, unabhängig davon, wie lange der Mietvertrag mit dem aktuellen Mieter bereits besteht. Es gilt lediglich die Wartezeiten im Vermieterrechtsschutz für neue Streitfälle.
Was passiert bei Leerstand?
Der Schutz gegen unberechtigte Forderungen von Behörden oder der WEG besteht tarifeinheitlich. Streitigkeiten mit Versorgern (z. B. fehlerhafte Strom- oder Wasserabrechnungen) sind jedoch ausschließlich im Premium-Tarif versichert.
Hilft die Versicherung auch ohne Gericht?
Ja. In den Tarifen Komfort und Premium erfolgt die Kostenübernahme auch für außergerichtliche Anwaltstätigkeit. Zudem steht in diesen Varianten eine kostenfreie Mediation zur außergerichtlichen Streitbeilegung zur Verfügung.
Gilt der Schutz auch für Garagen oder Stellplätze?
Wenn die Garage oder der Stellplatz Teil des Mietvertrages für die Wohneinheit ist, besteht automatisch Schutz. Separate Mietverträge für Garagen müssen meist einzeln angegeben werden.
Entstehen Kosten bei Zahlungsunfähigkeit des Gegners?
In einem Rechtsstreit trägt grundsätzlich die unterliegende Partei die Kosten. Ist der Gegner jedoch insolvent, muss der Kläger die eigenen Anwalts- und Gerichtskosten selbst tragen. Der Rechtsschutz übernimmt dieses Kostenrisiko auch bei Zahlungsunfähigkeit des Mieters.

