ARAG
Vermieter-Rechtsschutz
Versicherung
Für Wohnimmobilien
Für gemischt genutzte Immobilien
Für Gewerbeimmobilien
Drei Leistungsvarianten Basis, Komfort, Premium
Ab 6,45 Euro im Monat
Vermieterrechtsschutz für vermietete Immobilien
Stressfrei vermieten: Ihr starker Rückhalt bei Mietnomaden und hohen Prozesskosten!
5.0 Bewertungen von 124
Was ist Vermieterrechtsschutz?
Der Vermieterrechtsschutz ist eine Kostenschutzversicherung für Eigentümer, Vermieter und Verpächter vermieteter Immobilien. Er übernimmt die Kosten rechtlicher Auseinandersetzungen aus Mietverhältnissen – etwa bei Kündigungen, Mietminderungen, Kautionsabrechnungen und Räumungsklagen.
Über das Mietverhältnis hinaus deckt er auch das Eigentümer- und Nachbarrecht ab – etwa Streit mit Nachbarn, in der Eigentümergemeinschaft (WEG) oder mit Behörden wie dem Finanzamt. Auseinandersetzungen mit der Hausverwaltung und mit Handwerkern am Objekt sind in der Premium-Variante abgesichert.
Der Versicherungsschutz greift für Rechtsfälle, die nach Vertragsbeginn eintreten, für einzelne Bereiche gelten branchenübliche Wartezeiten von 3 bis 6 Monaten.
Die Leistungen im Überblick -
Der Rechtsschutz für Vermieter begleitet Sie über den gesamten Verlauf eines Rechtsstreits rund um Ihre vermietete Immobilie, von der Vorbeugung bis zur Durchsetzung.
Vorbeugend hilft er etwa mit einer anwaltlichen Erstberatung oder einer Vertragsprüfung, während der Auseinandersetzung übernimmt er die Kosten, und er bleibt an Ihrer Seite, bis Sie Ihr Recht durchgesetzt haben, bei einer Räumung notfalls bis zur Zwangsvollstreckung. Im Streitfall deckt er zum Beispiel:
Mediation
Übernahme der Kosten für Mediationsverfahren zur außergerichtlichen Einigung bis zu 3.000 €.
Anwaltskosten
Deckung der Anwaltsgebühren nach RVG für die gerichtliche Vertretung über mehrere Instanzen hinweg.
Gerichtskosten
Deckung anfallender Gerichtskosten über mehrere Instanzen hinweg zum finanziellen Schutz.
Beweissicherung
Finanzierung von gerichtlich bestellten Sachverständigen und Zeugen zur Untermauerung der Rechtsposition.
Vollstreckung
Übernahme der Gebühren für Gerichtsvollzieher sowie Räumungsmaßnahmen inklusive Transport und Einlagerung.
Gegnerkosten
Übernahme der Kosten der Gegenseite bei einer Zahlungsverpflichtung durch das Gericht.
In welchen Streitfällen hilft der Rechtsschutz für Vermieter?
Versichert sind vor allem Auseinandersetzungen rund um Ihr Mietverhältnis, von der Miete über die Nebenkosten bis zur Räumung.
Dazu kommen Streit mit Nachbarn, in der Eigentümergemeinschaft und mit Behörden sowie, in der Premium-Variante, mit Hausverwaltung und Handwerkern.
In der Basis-Variante greift der Schutz vor allem gerichtlich, ab Komfort auch außergerichtlich.
Miete & Räumung
Mietrückstand, Kündigung oder Räumungsklage: Sie setzen Ihre Rechte aus dem Mietverhältnis bis zur Räumung durch. Ab Basis.
Nebenkosten
Streit um die Betriebskostenabrechnung, eine Mietminderung oder die Rückzahlung der Mietkaution. Ab Basis gedeckt.
Nachbarn
Grenzen, Lärm, Bäume oder Immissionen: Streit mit Nachbarn rund um Ihre vermietete Immobilie. Ab Basis gedeckt.
Eigentümer
Konflikt mit den Eigentümern anderer Einheiten Ihrer Gemeinschaft, etwa um Flur, Hof oder Dach. Ab Basis gedeckt.
Steuern
Grundsteuer sowie Abwasser-, Straßen- und Abfallgebühren im Streit mit der Behörde, ohne Wartezeit. Ab Basis.
Verwaltung & Bau
Verträge mit Hausverwaltung und Handwerkern sowie Bauvorhaben am Objekt sichert der Premium-Tarif zusätzlich ab.
Was deckt die Versicherung nicht ab?
Nicht gedeckt sind vor allem vorsätzliche Straftaten, bereits vor Vertragsbeginn entstandene Fälle und die Abwehr von Schadenersatzansprüchen.
Auch die ausgefallene Miete selbst zahlt der Rechtsschutz nicht, er trägt die Kosten ihrer Durchsetzung. Viele vermeintliche Lücken lassen sich aber über Bausteine oder höhere Tarifstufen schließen; maßgeblich ist Ihr Vertrag.
Vorsatz
Vorsätzlich begangene Straftaten sind nicht versichert; über Zusatzbausteine lässt sich der Straf-Rechtsschutz erweitern.
Vorvertraglich
Fälle, deren Ursache schon vor Vertragsbeginn oder in der Wartezeit liegt, sind nicht gedeckt. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des auslösenden Ereignisses.
Offene Miete
Der Rechtsschutz trägt die Prozesskosten, nicht die ausgefallene Miete, diese sichert der optionale Mietausfallschutz.
Schadenersatz
Die Abwehr von Schadenersatzansprüchen gegen Sie übernimmt nicht der Rechtsschutz, sondern Ihre Haftpflichtversicherung.
Mieter-Insolvenz
In der Mieter-Insolvenz können Sie die offene Miete nur zur Tabelle anmelden; das Räumungsverfahren selbst bleibt versichert.
Spekulation
Spekulationsgeschäfte und Kapitalanlagen sind ausgeschlossen, ebenso Schäden durch Krieg, Streik oder Kernenergie.
Tarif-Hinweis zur Kostenübernahme:
Während der Basisschutz ausschließlich gerichtliche Kosten übernimmt, leistet der Komfortschutz auch außergerichtlich. Er beinhaltet zudem das Ausräumen, Abtransportieren und Lagern von hinterlassenem Mieterinventar bei einer Zwangsräumung.
Welchen Rechtsschutz braucht man als Vermieter?
Als Vermieter brauchen Sie einen Vermieterrechtsschutz, eine eigene Police für jedes vermietete oder verpachtete Objekt. Der Grund ist die Fremdnutzung: Sobald Dritte Ihre Wohn- oder Gewerbeimmobilie nutzen, entstehen Streitfälle aus dem Mietverhältnis, die weder eine private Rechtsschutzversicherung noch eine andere Police abdeckt.
Auch eine Mitgliedschaft bei Haus & Grund ersetzt sie nicht, denn der Verband bietet Beratung und Vorlagen, in der Regel aber keine Übernahme von Anwalts- und Gerichtskosten im Prozess.
Während Sach- und Haftpflichtpolicen ausschließlich Substanzschäden abdecken oder Haftpflichtansprüche Dritter abwehren, übernimmt der Rechtsschutz für vermietete Immobilien die finanzielle Vertretung bei Konflikten aus dem Mietverhältnis. Die Rechtsschutzversicherung für Vermieter ergänzt die Gebäude- und Haftpflichtversicherungen gezielt um die Übernahme von Rechts- und Prozesskosten.
Wo genau die Grenze zu privater Rechtsschutzversicherung, Mietrechtsschutz, Eigentümerrechtsschutz, Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht und Wohngebäudeversicherung verläuft, zeigen die fünf Abgrenzungen im Folgenden. Eine klare Trennung dieser Bausteine schützt vor unerwarteten Deckungslücken.
Mietrechtsschutz
Die Zielsetzung (Eigentum vs. Nutzung): Während Mieter ausschließlich ihr Recht auf die Nutzung von Wohnraum absichern, schützt der Vermieterrechtsschutz das investierte Kapital, die Rendite und die langfristige Substanz der Immobilie vor rechtlichen Angriffen oder Pflichtverletzungen durch Dritte.
Der Leistungsumfang (Spezialbereiche): Essenzielle immobilienspezifische Rechtsbereiche – wie das Wohnungseigentumsrecht (WEG-Recht) bei Streitigkeiten in Eigentümergemeinschaften oder Verfahren vor dem Finanzamt wegen Werbungskosten – sind exklusiv dem Vermieterrechtsschutz vorbehalten. Einem privaten Mieterrechtsschutz fehlt hierfür jegliche rechtliche Grundlage.
Die steuerliche Behandlung: Ein privater Mieterrechtsschutz dient der privaten Lebensführung und kann steuerlich nicht geltend gemacht werden. Die Beiträge für den Vermieterrechtsschutz hingegen sind in voller Höhe als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (Anlage V) abzugsfähig, was die effektive Belastung drastisch senkt.
Eigentümerrechtsschutz
Nutzung der Immobilie: Der Unterschied zum Eigentümerrechtsschutz liegt im Detail: Letzterer gilt primär für selbst bewohnte Immobilien. Der Vermieterrechtsschutz deckt hingegen fremd vermietete Einheiten ab.
Vorteil: Ein leistungsstarker Tarif schützt Sie dabei nicht nur gegenüber dem Mieter, sondern auch in Ihrer Rolle als Eigentümer dieser fremd genutzten Immobilie – etwa bei Streitigkeiten in der Eigentümergemeinschaft (WEG) oder mit Nachbarn um den Verlauf der Grundstücksgrenze. Reine Verwaltungsangelegenheiten der Eigentümergemeinschaft sind ab der Premium-Variante eingeschlossen.
Premium-Highlight: In der Premium-Variante ist zusätzlich ein spezieller Bauherren-Rechtsschutz für anstehende Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen integriert. Dieser fängt das Kostenrisiko bei Streitigkeiten mit Handwerkern oder Architekten bis zu einer Summe von 10.000 Euro auf (Wartezeit: 6 Monate).
Private Rechtsschutzversicherung
Eigennutzung vs. Fremdnutzung: Der private Rechtsschutz mit dem Baustein Wohnen gilt nur für die selbst genutzte Wohnung oder das selbst bewohnte Haus. Sobald Sie eine Einheit vermieten oder verpachten, entstehen Streitfälle aus dem Mietverhältnis, etwa um Kündigung, Mietrückstände oder Räumung, und die sind in der privaten Police nicht versichert.
Dafür braucht es den Vermieterrechtsschutz als eigene Police je Objekt. Beide Verträge ergänzen sich: Der private schützt Sie als Bewohner, der Vermieterrechtsschutz Sie als Eigentümer vermieteter Immobilien.
Haus- & Grundbesitzerhaftpflicht
Passive Abwehr: Die Haftpflichtversicherung prüft und wehrt unberechtigte Schadensersatzansprüche Dritter gegen Sie ab, wenn Personen oder Sachwerte auf dem Grundstück zu Schaden kommen.
Aktive Durchsetzung: Im Gegensatz dazu liegt die Stärke der Rechtsschutzversicherung für Vermieter in der aktiven Durchsetzung Ihrer eigenen Rechte sowie der Übernahme von Anwalts- und Gerichtskosten, wenn Sie Ansprüche gerichtlich durchsetzen müssen.
Ganzheitlicher Schutz: Erst die Kombination aus passivem Passivschutz der Haftpflicht und dem aktiven Rechtsschutz für vermietete Immobilien sichert das Eigentum vollumfänglich gegen finanzielle Risiken ab.
Wohngebäudeversicherung
Steine vs. Recht: Die Wohngebäudeversicherung schützt die Substanz Ihrer Immobilie vor Sachschäden wie Feuer, Leitungswasser oder Sturm. Der Rechtsschutz für vermietete Immobilien übernimmt hingegen das finanzielle Risiko für juristische Auseinandersetzungen, die aus dem Besitz oder der Vermietung des Gebäudes resultieren.
Umfang bei Mietausfall: Die Gebäudeversicherung ersetzt Mieteinbußen ausschließlich bei Unbewohnbarkeit infolge eines versicherten Sachschadens (z. B. nach einem Brand). Bei Zahlungsverzug des Mieters übernimmt die Vermieter Rechtsschutzversicherung die Kosten für die gerichtliche Klage und Räumung. Ein separater Mietausfallschutz fängt darüber hinaus den reinen Einnahmenverlust für bis zu 12 Monate ab, wenn der Mieter zum Mietnomaden wird und die Wohnung trotz Kündigung nicht verlässt.
Vertretung bei Regulierungskonflikten: Weigert sich die eigene Gebäudeversicherung nach einem Sachschaden zu leisten oder kürzt sie die Entschädigung unberechtigt, deckt die Rechtsschutzversicherung für Eigentümer vermieteter Immobilien in der Premiumvariante die Kosten für die gerichtliche Durchsetzung der eigenen Ansprüche gegen den Gebäudeversicherer ab.
Woran erkennen Sie einen starken Vermieterrechtsschutz?
Woran Sie einen leistungsstarken Vermieterrechtsschutz erkennen, lässt sich auf acht Kriterien bringen: Versicherungssumme, Wartezeit, Selbstbeteiligung, Forderungs- und Mietausfallschutz, passende Objektauswahl, Leistungsumfang, persönliche Betreuung und Wohnort-Unabhängigkeit.
Sie unterscheiden die Tarife deutlicher, als der Beitrag es vermuten lässt, und entscheiden im Ernstfall über den Wert Ihres Vertrags. Die folgenden Punkte zeigen jeweils, worauf es ankommt und wie Ihr Vermieterrechtsschutz dabei steht.
Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?
So hoch wie möglich — in Ihrem Vermieterrechtsschutz ist sie für die anwaltliche und gerichtliche Interessenwahrnehmung in Deutschland bereits ab der Basis-Variante unbegrenzt.
Versicherungssumme: Verbraucherschützer nennen 500.000 Euro als Untergrenze, weil ein Rechtsstreit über mehrere Instanzen diese Beträge erreichen kann — die unbegrenzte Summe liegt darüber.
Begrenzt sind allein einzelne Zusatz- und Service-Bausteine wie die Mediation, der Bauherren-Rechtsschutz oder der Rechtsschutz für Erschließungs- und Anliegerabgaben; für sie gelten eigene Höchstbeträge (Sublimits).
Wie lang darf die Wartezeit sein?
Kurz — und für einen Teil der Leistungen entfällt sie ganz.
Wartezeit: Ohne Wartezeit stehen Ihnen die telefonische Erstberatung, die Online-Services und der Bonitätscheck zur Verfügung. Auch der optionale Mietausfallschutz greift sofort, sofern der Rechtsschutzvertrag vor dem Mietvertrag bestand und die Bonität positiv geprüft wurde.
Für die übrigen Streitfälle sind rund drei Monate üblich.
Welche Selbstbeteiligung ist sinnvoll?
Die, die zu Ihrem Budget und Ihrem Streitrisiko passt.
Selbstbeteiligung: Eine vereinbarte Selbstbeteiligung — etwa 150 Euro je Fall — senkt Ihren Jahresbeitrag.
Bei seltenem Streitrisiko zahlt sich der Selbstbehalt aus; wer jede Kostenbeteiligung vermeiden möchte, hält sie niedrig oder lässt sie weg.
Sind Mietausfall und Inkasso abgedeckt?
Bei einem leistungsstarken Tarif: ja — in Ihrem im vereinbarten Umfang enthalten.
Forderungen & Mietausfall: Das Online-Forderungsmanagement für offene Mietforderungen ist dabei; unstrittige Rückstände ziehen Sie damit ohne eigenes Anwaltsrisiko ein.
Der Mietausfallschutz, der Ihre Einnahmen bei einem zahlungsunfähigen Mieter absichert, lässt sich als optionaler Baustein ergänzen.
Passt der Schutz zu Ihren Objekten?
Ja — versicherbar sind Wohn-, Gewerbe- und Mischobjekte ebenso wie Garagen, Stellplätze und Photovoltaikanlagen.
Objektflexibilität: Grundlage ist die Bruttojahresmiete, nicht die Zahl der Einheiten. Die versicherbaren Objektarten finden Sie im nächsten Abschnitt im Detail.
Deckt der Tarif die typischen Streitfälle ab?
Ja, im Rahmen des gewählten Versicherungsumfangs und der ARB: Der Schutz reicht über die reine Mietstreitigkeit hinaus.
Leistungsumfang: Neben dem Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz gehören — je nach Leistungsvariante — auch Steuer-, Straf-, Ordnungswidrigkeiten, Vertrags- und Verwaltungs-Rechtsschutz dazu.
Denn als Vermieter haben Sie es nicht nur mit Mietern zu tun, sondern auch mit Finanzamt und Behörden.
Müssen Sie als Vermieter in Deutschland wohnen?
Nein — versichert ist die Immobilie, nicht Ihr Wohnort. Ihr Vermieterrechtsschutz besteht auch dann, wenn Sie im Ausland leben und keinen deutschen Wohnsitz haben.
Wohnort: Maßgeblich ist allein, dass die vermietete Immobilie in Deutschland liegt und im Versicherungsschein genannt ist. Wo Sie selbst gemeldet sind, spielt für den Schutz keine Rolle.
Für Eigentümer, die vom Ausland aus in Deutschland vermieten, ist das ein spürbarer Vorteil, den nicht jeder Anbieter bietet.
Haben Sie einen festen Ansprechpartner?
Bei uns ja: Eine feste Anlaufstelle vor Ort in Köln, seit 2002.
Betreuung: Statt einer wechselnden Hotline haben Sie einen persönlichen Ansprechpartner.
Hinzu kommen die telefonische Rechtsberatung über ARAG JuraTel® und das Mediationsverfahren für die außergerichtliche Einigung.
Die genannten Leistungen, Summen und Wartezeiten gelten im Rahmen der gewählten Leistungsvariante (Basis, Komfort, Premium) und der jeweils gültigen ARAG-Bedingungen (ARB 2026). Einzelne Leistungen sind auf vertraglich vereinbarte Höchstbeträge (Sublimits) begrenzt. Maßgeblich sind Ihr Versicherungsschein und die Leistungsbeschreibung.
Welche Immobilien können Sie versichern?
Der Rechtsschutz für Vermieter deckt Ihr gesamtes Immobilien-Portfolio ab: von der einzelnen Eigentumswohnung über Mehrfamilienhäuser bis zu Gewerbeobjekten, unbebauten Grundstücken sowie zugehörigen Garagen und Stellplätzen.
Details für Vermieter gewerblicher Flächen finden Sie im Rechtsschutz für Gewerbevermieter.
Wohnraum
Wohnraum: Klassisch versichert sind vermietete Eigentumswohnungen sowie komplette Ein- und Mehrfamilienhäuser. Ob einzelne Wohnung oder ganzes Haus, der Schutz greift für die Streitfälle aus dem jeweiligen Mietverhältnis.
Gewerbe
Gewerbe: Auch rein gewerblich vermietete Objekte wie Ladenlokale, Praxen oder Büroräume sind versicherbar. So sichern Sie Mietverhältnisse mit Gewerbemietern genauso ab wie im Wohnbereich.
Mischobjekte
Mischobjekte: Bei kombinierter Nutzung aus Wohnen und Gewerbe unter einem Dach ist das Konfliktpotenzial oft höher, etwa zwischen Wohn- und Gewerbemietern. Auch solche gemischt genutzten Immobilien sind abgesichert.
Garagen & Stellplätze
Stellplätze: Garagen und Kraftfahrzeug-Abstellplätze, die zu einer versicherten Wohneinheit gehören, sind automatisch und beitragsfrei eingeschlossen.
Stellplätze, die keiner versicherten Wohneinheit zuzurechnen sind, etwa separat vermietete Garagen, lassen sich dagegen nur gesondert versichern.
Sonderobjekte
Sonderobjekte: Auch möblierte Wohnungen und unbebaute Grundstücke lassen sich versichern. Die kurzzeitige Vermietung an Feriengäste ist bis zu acht Betten mitversichert; darüber hinaus richtet sich die Tarifierung nach der jährlichen Brutto-Einnahme.
Objektauswahl
Objektauswahl: Alle Einheiten, die Ihnen an einem Standort gehören, versichern Sie gemeinsam, eine Auswahl einzelner Einheiten an gleicher Adresse ist nicht möglich.
Ihre selbst bewohnte Wohnung ist dabei beitragsfrei mitversichert. Sie muss in der Anzahl der Einheiten mit angegeben werden und zählt als eine Einheit.
Was deckt der Rechtsschutz für Vermieter ab?
Der Rechtsschutz für Vermieter bündelt mehrere Leistungsarten rund um Ihre vermietete Immobilie: vom Kern, dem Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz, über den Vertrags-, Steuer-, Ordnungswidrigkeiten- und Strafrechtsschutz bis zu Bausteinen, die erst ab dem Premium-Tarif dazukommen.
Wie weit der Schutz im Einzelnen reicht, hängt von Ihrer gewählten Tarifstufe ab.
Telefonische Erstberatung
Erklärung: 24-Stunden-Anwaltstelefon für sofortige rechtliche Erstberatung durch spezialisierte Fachanwälte.
Zusätzlich verfügbar: Steuertelefon (Anwalt für Steuerrecht) und Bauherren-Telefon (Anwalt für Baurecht bei Neu-, An- oder Umbau). Bei Rechtsfragen im Ausland: deutschsprachige Anwälte in über 20 europäischen Ländern und den USA für Erstberatung im jeweiligen Landesrecht.
Unterschied der Varianten: In allen drei Tarifen (Basis, Komfort, Premium) identisch enthalten.
Beispiel: Ein Mieter kündigt außerordentlich und Sie möchten sofort wissen, ob die Kündigungsgründe rechtlich haltbar sind — ein Anruf beim Anwaltstelefon klärt die erste Einschätzung binnen Minuten.
Wartezeit: Keine. Ohne Selbstbeteiligung.
Außergerichtliche Streitschlichtung (Mediationsverfahren)
Erklärung: Freiwillige außergerichtliche Streitbeilegung mit einem neutralen Mediator, der die Parteien bei einer eigenverantwortlichen Lösung unterstützt. Übernommen werden auch die Kosten für ein Sachverständigengutachten, sofern sich die Parteien auf den Sachverständigen einigen.
Deckung: bis 3.000 € pro Mediation, max. 6.000 € pro Jahr.
Unterschied der Varianten: In allen drei Tarifen (Basis, Komfort, Premium) identisch enthalten.
Beispiel: Ein wiederkehrender Streit mit dem Mieter über die Nutzung der Gemeinschaftsflächen oder Einhaltung der Ruhezeiten — statt eskalierender Prozessführung kann eine Mediation zur einvernehmlichen Lösung führen und langfristige Konflikte vermeiden.
Wartezeit: Keine. Ohne Selbstbeteiligung.
Online Rechts-Service (Musterschreiben & Verträge)
Erklärung: Das Online Vorlagencenter für Vermieter bietet Zugriff auf eine umfangreiche Online-Datenbank mit über 1.000 Musterschreiben und Vertragsvorlagen speziell für Vermieter — zum Beispiel Mietvertrag, Betriebskostenabrechnung, Mieterhöhung, Mietminderung, Hausordnung und Abstandsregelung. Alle Vorlagen können online eingesehen und heruntergeladen werden.
Unterschied der Varianten: In allen drei Tarifen (Basis, Komfort, Premium) identisch enthalten.
Beispiel: Sie wollen eine Mieterhöhung nach Modernisierung schriftlich ankündigen — statt selbst zu formulieren, nutzen Sie die passende Vorlage aus der Datenbank als Grundlage.
Wartezeit: Keine. Ohne Selbstbeteiligung.
Online Bonitäts- und Firmen-Check
Erklärung: Digitaler Abruf von Wirtschafts- und Zahlungsverhaltensinformationen zu potenziellen Mietern oder Handwerksbetrieben — über ein Online-Portal. Vier Abfragen sind im Tarif inklusive; weitere Anfragen laufen zu vergünstigten Konditionen beim Partner-Dienstleister.
Deckung: vier Abfragen pro Jahr kostenfrei, weitere zu Sonderkonditionen.
Unterschied der Varianten: In allen drei Tarifen (Basis, Komfort, Premium) identisch enthalten.
Beispiel: Vor der Vermietung einer Wohnung prüfen Sie die Zahlungsfähigkeit des Mietinteressenten mit einer schnellen Bonitätsabfrage. Alternativ überprüfen Sie einen Handwerksbetrieb vor Beauftragung einer größeren Sanierungsmaßnahme.
Wartezeit: Keine. Ohne Selbstbeteiligung.
Online Inkasso für Vermieter
Erklärung: Das Online Inkasso für Vermieter ist ein digitales Werkzeug zur Beitreibung offener Mietforderungen: Über ein Online-Portal übergeben Sie ausstehende Mieten direkt an einen Inkasso-Dienstleister. Der Ablauf umfasst sowohl das außergerichtliche Mahnwesen als auch die weitere Bearbeitung im gerichtlichen Mahnverfahren — solange der Mieter die Forderung nicht bestreitet.
Deckung: Basis nicht enthalten. Komfort und Premium: unbestrittene Forderungen von 25 € bis 250.000 €.
Unterschied der Varianten: Enthalten in Komfort und Premium
Beispiel: Ein Mieter zahlt zwei Monate ohne Begründung keine Miete. Statt selbst zu mahnen oder einen Anwalt zu beauftragen, lösen Sie den Vorgang mit wenigen Klicks im Portal aus — der Inkasso-Dienstleister übernimmt die weitere Beitreibung.
Wartezeit: Keine. Ohne Selbstbeteiligung.
Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz
Erklärung: Streit um Steuern und Abgaben vor Finanz- und Verwaltungsbehörden/-gerichten – etwa Grundsteuer oder kommunale Gebühren (Abwasser, Straßenreinigung, Abfall).
Deckung: unbegrenzt in Deutschland vor deutschen Finanz- und Verwaltungsgerichten (keine Wartezeit).
Varianten: In allen Tarifen enthalten.
Wartezeit: 3 Monate.
Steuer-Rechtsschutz
Erklärung: Kostenübernahme bei Streitigkeiten mit Finanz- oder Verwaltungsbehörden über Steuern und öffentlich-rechtliche Abgaben, die auf die vermietete Immobilie erhoben werden — vor Behörden und vor den zuständigen deutschen Finanz- oder Verwaltungsgerichten.
Unterschied der Varianten: In allen drei Tarifen (Basis, Komfort, Premium) identisch enthalten.
Deckung: unbegrenzt in Deutschland.
Beispiel: Die Kommune setzt die Grundsteuer nach einer Neubewertung deutlich höher an, oder die Höhe der Straßenreinigungs- und Abfallbeseitigungsgebühren wird streitig. Ein Widerspruchsverfahren und die anschließende Klage vor dem Verwaltungsgericht sind vom Rechtsschutz gedeckt.
Wartezeit: Keine.
Straf-Rechtsschutz
Erklärung: Verteidigung als Vermieter gegen den Vorwurf eines fahrlässigen Vergehens im Zusammenhang mit dem Immobilieneigentum oder der Vermietungstätigkeit — ab dem Ermittlungsverfahren. Übernommen werden Anwalts-, Gerichts- und Sachverständigenkosten. Nicht versichert sind vorsätzlich begangene Straftaten.
Deckung: unbegrenzt in Deutschland.
Unterschied der Varianten: In allen drei Tarifen (Basis, Komfort, Premium) identisch enthalten.
Beispiel: Ein Passant stürzt auf dem nicht geräumten Gehweg vor Ihrer Mietimmobilie und erleidet einen Bruch — Sie werden wegen fahrlässiger Körperverletzung durch Verletzung der Streupflicht angezeigt. Weitere typische Fälle: Gewässerverunreinigung oder unerlaubter Umgang mit Abfällen.
Wartezeit: Keine.
Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
Erklärung: Rechtsschutz zur Verteidigung gegen den Vorwurf einer Ordnungswidrigkeit im Zusammenhang mit dem Immobilieneigentum oder der Vermietungstätigkeit. Übernommen werden die Kosten für Anwalt, Verwaltungsverfahren und ggf. gerichtliche Auseinandersetzung mit der Behörde.
Deckung: unbegrenzt in Deutschland.
Unterschied der Varianten: In allen drei Tarifen (Basis, Komfort, Premium) identisch enthalten.
Beispiel: Anzeige wegen des Vorwurfs von Lärm- oder Geruchsbelästigung durch Ihre Mietimmobilie oder wegen Verwendung nicht geeichter Messgeräte beim Ablesen der Heizung.
Wartezeit: Keine.
Photovoltaik-Rechtsschutz
Erklärung: Rechtlicher Schutz rund um Photovoltaikanlagen bis 15 kWp Leistung, bei Streitigkeiten mit Herstellern, Installateuren, Netzbetreibern oder Behörden. Die Deckungssumme beträgt bis zu 10.000 Euro pro Rechtsschutzfall.
Unterschied der Varianten:
- Basis / Komfort: Streitigkeiten im laufenden Betrieb der Anlage versichert.
- Premium: Deckt zusätzlich Anschaffung und Installation ab — der volle Zyklus vom Kauf bis zum Betrieb.
Deckung: bis 10.000 € — für Anlagen bis 15 kWp Nennleistung, in allen Tarifen.
Beispiel: Ein Netzbetreiber verweigert die Einspeisevergütung aus formalen Gründen. Die Auseinandersetzung ist in allen drei Tarifen abgedeckt. Im Premium-Tarif zusätzlich versichert: Mängel bei der Erstinstallation oder Streit mit dem Hersteller über zugesicherte Leistungswerte.
Wartezeit: Keine.
Rechtsschutz im Vertrags- & Sachenrecht
Erklärung: Absicherung bei Streitigkeiten aus Verträgen mit direktem Bezug zur vermieteten Wohn- oder Gewerbeimmobilie sowie bei sachenrechtlichen Auseinandersetzungen rund um das Eigentum. Erfasst sind Konflikte mit Dienstleistern, Versorgern und Verwaltern der Immobilie.
Unterschied der Varianten: Enthalten in Premium
Deckung: Basis und Komfort nicht enthalten. Premium: unbegrenzt.
Beispiel: Ein Energieversorger rechnet den Verbrauch für Ihre Mietimmobilie falsch ab; die Hausverwaltung weigert sich, vereinbarte Leistungen zu erbringen; ein Hausmeisterdienst hält Qualitätsstandards nicht ein — in allen Fällen greift der Vertrags- und Sachenrechtsschutz zur Klärung.
Wartezeit: Keine.
Bauherren-Rechtsschutz
Erklärung: Rechtsschutz für Bauherren-Streitigkeiten rund um Bauland-Erwerb, Neubau, Anbau, Umbau oder Kernsanierung einer vermieteten Immobilie. Erfasst sind Konflikte mit Architekten, Bauträgern, Handwerkern und Baubehörden.
Deckung: Basis und Komfort nicht enthalten. Premium: bis 10.000 € pro Bauvorhaben (Vertragsdauer).
Unterschied der Varianten: Enthalten in Premium — für Vermieter, die aktiv bauen, ausbauen oder umfassend sanieren.
Beispiel: Bei einer Kernsanierung Ihrer Mietimmobilie entstehen gravierende Planungsmängel — der Architekt und der Bauträger weisen die Verantwortung voneinander. Die Kosten für die rechtliche Auseinandersetzung werden übernommen.
Wartezeit: 6 Monate (verlängerte Wartezeit im Baurecht).
Verwaltungs-Rechtsschutz
Erklärung: Rechtliche Vertretung bei Konflikten mit Verwaltungsbehörden zu immobilienbezogenen Themen — von Nutzungsänderungen über Brandschutz- und Denkmalschutzauflagen bis zu behördlichen Bau- oder Instandhaltungsanordnungen. Erfasst sind sowohl behördliche Verfahren als auch nachfolgende verwaltungsgerichtliche Auseinandersetzungen.
Deckung: Basis und Komfort nicht enthalten. Premium: unbegrenzt. Bei Planfeststellungs- und Enteignungsverfahren: bis 30.000 €.
Unterschied der Varianten: Enthalten in Premium — relevant vor allem für Vermieter mit umbau-, umnutzungs- oder auflagenintensiven Objekten.
Beispiel: Die Baubehörde lehnt Ihren Antrag auf Nutzungsänderung ab oder stellt neue Forderungen zur Einhaltung von Brandschutzvorschriften in Ihrer Mietimmobilie. Die Kosten für Widerspruch und ggf. Klage werden übernommen.
Wartezeit: 3 Monate.
Rechtsschutz für Erschließungs- und Anliegerabgaben
Erklärung: Rechtliche Vertretung, wenn Ihr Grundstück von öffentlichen Bauvorhaben, Planfeststellungsverfahren oder Flurbereinigungen betroffen ist — etwa bei drohender Enteignung, Grundstücksinanspruchnahme oder Wertminderung durch behördliche Maßnahmen.
Deckung: Basis und Komfort nicht enthalten. Premium: bis 30.000 € je Rechtsschutzfall.
Unterschied der Varianten: Enthalten in Premium — deckt Verfahren gegen Planfeststellungsbeschlüsse und die Prüfung der Enteignungsentschädigung ab.
Beispiel: Der geplante Ausbau einer Landstraße oder Bahntrasse führt zur teilweisen Enteignung Ihres Grundstücks. Uneinigkeit besteht über die Höhe der Entschädigung. Die Kosten für die anwaltliche Vertretung im Planfeststellungs- und Entschädigungsverfahren werden übernommen.
Wartezeit: 3 Monate.
Rechtsschutz bei Enteignung oder Planfeststellung
Erklärung: Rechtliche Vertretung, wenn Ihr Grundstück von öffentlichen Bauvorhaben, Planfeststellungsverfahren oder Flurbereinigungen betroffen ist — etwa bei drohender Enteignung, Grundstücksinanspruchnahme oder Wertminderung durch behördliche Maßnahmen.
Deckung: Basis und Komfort nicht enthalten. Premium: bis 30.000 € je Rechtsschutzfall.
Unterschied der Varianten: Enthalten in Premium — deckt Verfahren gegen Planfeststellungsbeschlüsse und die Prüfung der Enteignungsentschädigung ab.
Beispiel: Der geplante Ausbau einer Landstraße oder Bahntrasse führt zur teilweisen Enteignung Ihres Grundstücks. Uneinigkeit besteht über die Höhe der Entschädigung. Die Kosten für die anwaltliche Vertretung im Planfeststellungs- und Entschädigungsverfahren werden übernommen.
Wartezeit: 3 Monate.
Opferrechtsschutz
Erklärung: Rechtsschutz für Opfer von Gewaltstraftaten zur Wahrnehmung eigener Interessen als Verletzter oder Nebenkläger im Strafverfahren. Umfasst die anwaltliche Vertretung bei der Verfolgung von Schmerzensgeld-, Schadensersatz- und weiteren zivilrechtlichen Ansprüchen gegen den Täter.
Deckung: Basis und Komfort nicht enthalten. Premium: unbegrenzt in Deutschland.
Unterschied der Varianten: Enthalten in Premium — spezieller Schutz für Vermieter, die selbst Opfer einer Gewaltstraftat werden.
Beispiel: Nach einem Überfall oder einer schweren Körperverletzung auf Ihrem Grundstück oder in Ihrer Mietimmobilie setzen Sie als Verletzter Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche gegen den Täter gerichtlich durch.
Wartezeit: Keine.
Wohnungsübergabe-Service
Erklärung: Persönliche Unterstützung bei der Wohnungsübergabe durch einen spezialisierten Dienstleister. Ein Fachexperte begleitet die Begehung, dokumentiert den Zustand der Räumlichkeiten und erstellt ein beweissicheres Übergabeprotokoll für Vermieter und Mieter.
Deckung: Basis und Komfort nicht enthalten. Premium: 2 Übergabeprotokolle pro Jahr.
Unterschied der Varianten: Enthalten in Premium, vermeidet spätere Streitigkeiten über Wohnungszustand, Kaution und Renovierungspflichten.
Beispiel: Bei einem Mieterwechsel begleitet ein Experte die Begehung Ihrer Mietwohnung, hält Mängel, Zählerstände und Übergabezeitpunkt fest und erstellt ein von beiden Parteien unterzeichnetes Übergabeprotokoll, beweissicher für spätere Auseinandersetzungen.
Wartezeit: Keine.
Mietausfallschutz (optional)
Erklärung: Der optionale Mietausfallschutz sichert Vermieter bei Mietausfällen durch zahlungsunwillige Mieter ab. Nach einer Kündigung übernimmt die Versicherung die ausstehende Miete für einen vereinbarten Zeitraum von 6 oder 12 Monaten. Verfügbar ausschließlich für vermietete Wohnobjekte.
Unterschied der Varianten: Für Komfort und Premium als Zusatzbaustein optional wählbar — Absicherung wahlweise für 6 oder 12 Monate.
Beispiel: Sie haben einem Mieter wegen anhaltender Zahlungsrückstände gekündigt, doch dieser bleibt in der Wohnung und zahlt weiterhin keine Miete. Die Mietausfälle werden bis zur Räumung der Wohnung übernommen — längstens für den vertraglich festgelegten Zeitraum von 6 oder 12 Monaten.
Wartezeit: 3 Monate.
Wo ist der Unterschied zwischen Basis, Komfort und Premium? In der Basis-Variante greift der Schutz vor allem für gerichtliche Auseinandersetzungen, ab Komfort auch außergerichtlich, Premium ergänzt weitere Leistungen und höhere Versicherungssummen. Welche Leistungsart konkret in welcher Variante gilt, entnehmen Sie der Leistungsübersicht; maßgeblich sind die ARB 2026 und Ihr Versicherungsschein.
Die Leistungs-Übersicht für Sie zum Download
Für Ihre Unterlagen und eine vertiefte Prüfung stellen wir Ihnen hier die vollständigen Leistungsbeschreibungen der Tarife zum Download bereit. Diese Dokumente enthalten neben dem exakten Deckungsumfang auch konkrete Beispiele sowie die Angaben der Wartezeiten:
Basis als PDF
Hier können Sie die Leistungen für die BASIS Vermieterrechtsschutz Variante im Detail als PDF Datei herunterladen ...
Komfort PDF
Hier können Sie die Leistungen für die KOMFORT Vermieterrechtsschutz Variante im Detail als PDF Datei herunterladen ...
Premium PDF
Hier können Sie die Leistungen für die PREMIUM Vermieterrechtsschutz Variante im Detail als PDF Datei herunterladen ...
Warum ist Rechtsschutz für Vermieter wichtig?
Der Rechtsschutz für Vermieter ist existenziell wichtig, weil ein Streit mit dem Mieter schnell teuer wird: Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten summieren sich oft auf vier- bis fünfstellige Beträge, nach oben offen, und die Vorschüsse sind sofort fällig.
Dabei geraten Vermieter oft unverschuldet in einen Rechtsstreit, etwa durch eine Mietkürzung oder eine angefochtene Kündigung. Das Mietrecht ist komplex und mieterfreundlich, schon kleine Formfehler können teuer werden.
Viele geben aus Kostenangst nach, obwohl sie im Recht sind. Genau dieses Risiko nimmt Ihnen der
Immobilienrechtsschutz für Vermieter ab. Die Vorteile im Überblick:
Welche Vorteile bietet Ihr Vermieterrechtsschutz?
Der größte Vorteil: Sie setzen Ihre Rechte als Vermieter durch, ohne das Kostenrisiko selbst zu tragen, mit Fachanwälten an Ihrer Seite.
Dazu kommen Sofort-Services wie telefonische Erstberatung, Mediation und geprüfte Musterschreiben.
Kostenschutz
Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten trägt die Versicherung im Rahmen Ihres Tarifs, ohne Prozessrisiko für Sie.
Augenhöhe
Mietern, Behörden oder der Hausverwaltung mit eigenem Anwalt begegnen, statt aus Kostenangst nachzugeben.
Fachanwälte
Schneller Zugang zu spezialisierten Fachanwälten für eine qualifizierte Vertretung Ihrer Interessen vor Gericht.
Prävention
Geprüfte Mietverträge und Musterschreiben helfen, Fehler und Fristversäumnisse zu vermeiden, bevor ein Streit eskaliert.
Schnelle Hilfe
Telefonische Erstberatung rund um die Uhr, ohne Wartezeit: Sie wissen sofort, wie Sie im Mieterstreit vorgehen.
Planbarkeit
Ein kalkulierbarer Monatsbeitrag statt unkalkulierbarem Prozessrisiko, das gibt finanzielle Sicherheit im Ernstfall.
Welche Services bietet Ihre Versicherung zusätzlich?
Über die Kostenübernahme hinaus stehen Ihnen Sofort-Services zur Seite, von der Erstberatung über Mediation bis zum Dokumenten-Center.
Der Mehrwert im Überblick:
Anwaltstelefon
Ein spezialisierter Anwalt beantwortet Ihre Rechtsfragen sofort am Telefon, rund um die Uhr und ohne Selbstbeteiligung.
Mediation
Außergerichtliche Streitschlichtung mit neutralem Mediator für eine einvernehmliche Lösung statt eines Prozesses.
Vorlagen-Center
Über 1.000 geprüfte Musterschreiben und Verträge, von der Kündigung bis zum Übergabeprotokoll, jederzeit online abrufbar.
Empfehlung
Auf Wunsch empfehlen wir Ihnen erfahrene Fachanwälte direkt in Ihrer Nähe, passend zu Ihrem konkreten Anliegen.
Mobiler Anwalt
Die empfohlenen Anwälte beraten Sie auf Wunsch auch bequem bei Ihnen zu Hause, statt in der Kanzlei.
Anwalts-Chat
Kleinere Rechtsfragen rund um die Vermietung können Sie zwischendurch direkt im Anwalts-Chat klären, schnell und schriftlich.
Welche zeitlichen Vorteile bietet Ihnen Ihr Rechtsschutzvertrag?
Von der Update-Garantie über den Rückwärtsschutz* bis zu kurzen Wartezeiten: Diese zeitlichen Vorteile sichern Sie dauerhaft ab.
Update-Garantie
Beitragsneutrale Leistungsverbesserungen der Zukunft sind automatisch eingeschlossen, ohne Aufwand und ohne Mehrkosten.
Vorsorge
Neu hinzukommende Risiken, etwa der Kauf einer weiteren Immobilie, sind je nach Tarif vorsorglich mitversichert.
Rückwärtsschutz
Nach drei Jahren Vertragslaufzeit entfällt der Einwand, ein Rechtsfall sei schon vor Vertragsbeginn entstanden.*
Sofort-Services
Telefonische Erstberatung, Mediation und das Dokumenten-Center können Sie ab dem ersten Vertragstag nutzen, ohne Wartezeit.
Wartezeit
Viele Kern-Rechtsbereiche greifen bereits nach kurzer Wartezeit, die Sofort-Services stehen sofort zur Verfügung.
Laufzeit
Die Vertragslaufzeit können Sie beim Abschluss flexibel zwischen einem und fünf Jahren wählen, ganz wie es Ihnen passt.
Wann sollte man eine Vermieterrechtsschutzversicherung abschließen?
Der optimale und sicherste Zeitpunkt für den Abschluss einer Vermieterrechtsschutzversicherung liegt vor der Unterzeichnung des Mietvertrages mit einer neuen Mietpartei – oder zumindest in einer Phase, in der das aktuelle Mietverhältnis absolut einwandfrei und konfliktfrei verläuft.
Da Versicherungsschutz grundsätzlich nur für zukünftige, unvorhersehbare Vorfälle greift und Wartezeiten eingehalten werden müssen, schützt nur ein vorausschauender Abschluss vor kostenintensiven Deckungslücken.
Vorvertraglicher Abschluss
Abschluss vor Mietbeginn: Am sichersten ist der Abschluss, bevor Sie den Mietvertrag mit einer neuen Mietpartei unterzeichnen, idealerweise rund drei Monate vorher.
So ist die Wartezeit bereits abgelaufen, sobald das Mietverhältnis beginnt, und schon die ersten Zahlungsphasen sind im Rahmen der gewählten Leistungsvariante abgesichert.
Laufende Mietverhältnisse
Bestehende Verträge absichern: Bestehende Verträge absichern: Der Abschluss ist auch während eines laufenden Mietverhältnisses möglich, solange aktuell keine Streitigkeiten oder Zahlungsrückstände bestehen.
Bereits schwelende Konflikte sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
Schutz beim Mieterwechsel
Objektbezogener Dauerschutz: Ist der Rechtsschutz für Ihre vermietete Immobilie einmal aktiv, bleibt er bei einem Mieterwechsel für das Objekt bestehen.
Das neue Mietverhältnis ist damit vom ersten Tag an geschützt, ohne erneute Wartezeit.
Experten-Empfehlung für Eigentümer vermieteter Immobilien
Experten Tipp: Sie können den Vermieterrechtsschutz wie eine Gebäudeversicherung sehen. Seinen Nutzen entfaltet er am besten, wenn er vorausschauend abgeschlossen wird, lange bevor erste Unstimmigkeiten entstehen.
So ist das Sicherheitsnetz im Ernstfall bereits aktiv.
Wie funktionieren die Wartezeiten im Rechtsschutz für Vermieter?
Der Vermieterrechtsschutz folgt dem Ursachenprinzip: Der auslösende Streit muss nach Vertragsbeginn und nach Ablauf der Wartezeit eintreten.
Die folgenden Abschnitte erklären die zentralen Fachbegriffe („vorvertraglich”, „rückwirkend”), den Ausnahmefall der rückwirkenden Absicherung und warum Wartezeiten die Beitragsstabilität der Versichertengemeinschaft sichern.
Die wichtigsten Fachbegriffe zur Wartezeit
Diese vier Definitionen bilden die Grundlage für das Verständnis der Wartezeitregeln:
Ohne Wartezeit: Der Schutz gilt ab dem ersten Tag. Voraussetzung: Das ursächliche Ereignis muss nach dem Vertragsbeginn eintreten.
Mit Wartezeit: Versicherungsschutz besteht, wenn das ursächliche Ereignis nach dem vollständigen Ablauf der vereinbarten Wartezeit eintritt.
Vorvertraglich: Ein Fall ist vorvertraglich, wenn das ursächliche Ereignis bereits vor dem Vertragsbeginn eingetreten ist. Ausnahme im Straf-Rechtsschutz: Hier zählt, dass bei Abschluss noch keine Kenntnis über ein Ermittlungsverfahren vorlag.
Rückwirkend: Grundsätzlich leistet die Versicherung nicht für Ereignisse vor dem Vertragsbeginn. Von diesem Grundsatz gibt es wenige Ausnahmen bei bestimmten Services, mehr dazu unter „Was greift auch rückwirkend?”.
Wann greift der Versicherungsschutz?
Der Schutz besteht, wenn der Vertrag aktiv ist, die Wartezeit abgelaufen ist und das erste ursächliche Ereignis eines Streits in diesen versicherten Zeitraum fällt. Entscheidend ist immer der Zeitpunkt des Ereignisses, nicht der Tag einer späteren Klage.
Vertragsbeginn: Maßgeblich ist der im Versicherungsschein ausgewiesene Beginn. Ab diesem Zeitpunkt läuft auch jede vereinbarte Wartezeit.
Späterer Beginn: Der Starttermin lässt sich auch in die Zukunft legen. Eine Rückdatierung auf bereits angelaufene Ursachen ist dagegen ausgeschlossen.
Zahlung des Erstbeitrags: Der vereinbarte Beginn gilt nur, wenn der erste Beitrag (Einlösungsbeitrag) rechtzeitig gezahlt wird. Sonst verschiebt sich der Schutz.
Ursachenprinzip nach § 4.1 ARB: Für den Schutz zählt das auslösende Ereignis, nicht der Tag der Klage, etwa die unberechtigte Mietminderung, der Mietrückstand oder die Kündigung. Dieses Ereignis muss in die aktive Vertragslaufzeit und nach Ablauf der Wartezeit fallen.
Warum gibt es Wartezeiten?
Wartezeiten stellen sicher, dass das ursächliche Ereignis eines Streits nicht unmittelbar nach dem Vertragsschluss liegt. Diese Funktion schützt drei zentrale Prinzipien der Versichertengemeinschaft:
Solidarprinzip: Die Versicherung beruht auf einem Kollektiv, dessen Beiträge im Ernstfall die Kosten des Einzelnen decken. Wartezeiten verhindern, dass der Beitritt erst erfolgt, wenn ein Konflikt bereits absehbar ist.
Beitragsstabilität: Würde der Schutz für bereits absehbare Konflikte greifen, verzerrte dies die Beitragskalkulation. Zeitliche Fristen halten die Prämien für alle Kunden langfristig kalkulierbar.
Unvorhersehbarkeit als Kernvoraussetzung: Versichert ist das Risiko künftiger Konflikte, nicht der bereits angelaufene Streit. Ein „brennendes Haus” lässt sich nicht nachträglich versichern, die Wartezeit ist der objektive Maßstab dafür.
Wann entfällt die Wartezeit?
Ein unmittelbarer Schutz ohne Abwarten vertraglicher Fristen ist in vier fest definierten Szenarien vorgesehen, beim Übergang von einem Vorversicherer, bei neu hinzukommenden Risiken sowie bei bestimmten Leistungsmerkmalen gehobener Tarife.
Unterbrechungsfreier Anbieterwechsel: Bei einem Wechsel des Versicherers entfallen die Wartezeiten für Risiken, die bereits im Vorvertrag (zum Beispiel einer anderen Vermieterrechtsschutzversicherung) abgedeckt waren. Voraussetzung ist der lückenlose Übergang des Versicherungsschutzes.
Vorsorgeschutz für neue Risiken: Rechtliche Risiken, die nach Vertragsabschluss neu entstehen, beispielsweise durch Erwerb oder Fertigstellung einer weiteren Wohneinheit, sind über den Vorsorgeschutz sofort abgesichert. Voraussetzung: mindestens 6 Monate ununterbrochene Vertragslaufzeit sowie Anzeige und Nachversicherung innerhalb der Meldefrist von 12 Monaten.
Ausschluss der Vorvertraglichkeitseinrede: Nach ununterbrochener Vertragslaufzeit von drei Jahren wird auf die Prüfung verzichtet, ob die Ursache eines Konflikts vor dem Versicherungsbeginn lag, sofern der Sachverhalt dem Vermieter während dieser drei Jahre nicht bekannt war. Ausgenommen ist der Bauherren-Rechtsschutz.
Optionaler Mietausfallschutz: Die reguläre Wartezeit entfällt, wenn der Vertrag inklusive Mietausfallschutz-Baustein bereits vor Unterzeichnung des neuen Mietvertrages wirksam war und im Vorfeld eine Bonitätsprüfung der Mietpartei durchgeführt wurde.
Was greift auch rückwirkend?
Bestimmte Service-Leistungen greifen unabhängig vom Zeitpunkt eines Ereignisses und stehen auch für bereits bestehende Fragestellungen zur Verfügung. Klassische Rechtskonflikte oder schwelende Streitigkeiten sind hingegen nicht rückwirkend versicherbar.
Telefonische Erstberatung: Über eine eigene Service-Hotline erhalten Versicherte unmittelbar Zugriff auf spezialisierte Fachanwälte, auch für rechtliche Fragestellungen, deren Ursache zeitlich vor Vertragsbeginn liegt. Die Prüfung der Vorvertraglichkeit entfällt, ohne Selbstbeteiligung.
Rechtsberatung per Anwalts-Chat: Ein interaktiver Chat bietet fachlich fundierte Rückmeldungen über mobile Endgeräte oder den Computer. Die Beratung umfasst auch Angelegenheiten, deren Ursprung zeitlich vor Vertragsbeginn liegt, ohne Vorlage umfangreicher Dokumente oder Abwarten von Wartezeiten.
Sofort-Bonitätscheck potenzieller Mieter: Über das Online-Portal lässt sich die Bonität potenzieller Mieter oder Dienstleister in Echtzeit prüfen. Der Service steht ohne Wartezeit ab Vertragsbeginn zur Verfügung, vier Abfragen sind kostenfrei enthalten.
Online-Inkasso für Vermieter (ab Komfort): Über das Portal lassen sich Inkasso-Dienstleistungen für unbestrittene Forderungen beauftragen. Der Service greift ohne Wartezeit ab Vertragsabschluss, auch für Forderungen aus den letzten zwölf Monaten vor Vertragsbeginn. Voraussetzung: Die Forderung ist unstrittig, liegt zwischen 25 und 250.000 Euro, und die Rechnung wurde höchstens zwölf Monate vor Vertragsabschluss gestellt.
Experten-Tipp: Die Wartezeit ist keine Leerlaufzeit. Schon ab dem ersten Tag können Sie die wartezeitfreien Services nutzen, etwa die anwaltliche Erstberatung am Telefon oder den Bonitätscheck neuer Mietinteressenten. So lassen sich viele Konflikte entschärfen, bevor sie entstehen, während der eigentliche Kostenschutz heranreift.
Welche Wartezeit hat Vermieterrechtsschutz?
Der Vermieterrechtsschutz hat je nach Streitbereich unterschiedliche Wartezeiten: 3 Monate für Miet-, WEG- und Nachbarschaftsstreitigkeiten, 6 Monate für Bauherren-Themen und keine Wartezeit für Steuer-, Ordnungswidrigkeiten- und Straf-Rechtsschutz sowie Vertrags- und Sachenrecht.
Die Wartezeiten der Vermieterrechtsschutzversicherung gelten jedoch nicht für alle Bereiche. Die telefonische Erstberatung und der online AnwaltsChat für mietrechtliche Konflikte können während der Wartezeit und rückwirkend genutzt werden. Ab dem Komfortschutz ist das Online-Forderungsmanagement bis zu zwölf Monate rückwirkend verfügbar, solange noch kein Anwalt oder Inkassounternehmen beauftragt wurde.
Ohne Wartezeit
Steuerrechtsschutz, Ordnungswidrigkeiten- und Strafrechtsschutz, Vertrags- und Sachen-Rechtsschutz haben keine Wartezeit.
Drei Monate
Drei Monate für den Kernbereich bei Streitigkeiten mit den Mietern, mit Nachbarn, der WEG-Gemeinschaft sowie im Verwaltungs-Rechtsschutz.
Sechs Monate
Sechs Monate Wartezeit gelten für den Bauherren-Rechtsschutz, z. B. bei Streit mit Architekten, Handwerkern oder um die Baugenehmigung
Typische Beispiele: Wann greift der Rechtsschutz für Vermieter?
Die tägliche Praxis zeigt, dass Konflikte an ganz unterschiedlichen Stellen entstehen können. Für eine bessere Übersicht sind die häufigsten Fallbeispiele hier in drei klare Bereiche unterteilt. Das zeigt auf einen Blick, wie vielseitig die Vermieter Rechtsschutzversicherung im Ernstfall hilft.
Streitfälle rund um das Mietverhältnis -
Ein Mieter (auch in WG-Konstellationen) stellt die Mietzahlungen ein, etwa bei Verzögerungen im Kontext von Bürgergeld oder Sozialleistungen, und reagiert auf keine Abmahnung, woraufhin das Mietverhältnis fristlos gekündigt wird.
Die Versicherung übernimmt das finanzielle Risiko für den Anwalt, die gerichtliche Durchsetzung und die anschließende Räumungsklage. Weitere typische Konfliktfelder aus diesem Bereich:
Mietnomaden
Schnelle rechtliche Hilfe und Kostenschutz bei Mietern, die absichtlich keine Miete zahlen, und nicht ausziehen.
Räumungsklage
Kostenübernahme bei Zwangsräumung, Abtransport und Lagerung des Mieterinventars nach einer Kündigung.
Fremdnutzung
Unterbindung illegaler oder vertragswidriger Untervermietung oder unerlaubter gewerblicher Nutzung des Objekts.
Vertragsbruch
Durchsetzung der Hausordnung bei Verstößen wie unzulässiger Tierhaltung, Müll im Keller oder vertragswidriger Balkonnutzung.
Zeitverträge
Rechtliche Klärung und Unterstützung bei Streitigkeiten über das reguläre Ende von befristeten Mietverhältnissen.
Eigenbedarf
Gerichtliche Durchsetzung der Kündigung bei dringendem Wohnbedarf für Sie selbst, oder Familienangehörige.
Konflikte bei Miete & Nebenkosten -
Nach der Nebenkostenabrechnung kürzt der Mieter eigenmächtig die monatliche Miete wegen angeblicher Mängel, ohne den Schaden nachzuweisen. Die Police sichert die rechtliche Abwehr unberechtigter Kürzungen und die Nachforderung ab. Weitere typische Konfliktfelder aus diesem Bereich:
Zahlungsverzug
Beitreibung offener Monatsmieten und laufender Rückstände zur verlässlichen Absicherung aller regelmäßigen Immobilieneinnahmen.
Nebenkosten
Rechtliche Klärung bei Streitigkeiten über die Betriebskostenabrechnung, Müllgebühren, Heizkosten oder fehlerhafte Verteilerschlüssel.
Mietminderung
Abwehr unberechtigter Mietkürzungen wegen angeblicher Mängel – etwa bei Feuchtigkeit im Keller, Schimmel oder Heizungsausfall.
Mieterhöhung
Durchsetzung rechtmäßiger Mietanpassungen bei vertraglicher Indexmiete, Staffelmiete oder gesetzlicher Kappungsgrenze.
Mietkaution
Rechtssichere Abwicklung von Kautionsrückzahlungen sowie Klärung bei Schönheitsreparaturen nach dem Auszug.
Modernisierung
Durchsetzung legitimer Mieterhöhungen und Umlagen nach energetischen Sanierungsmaßnahmen oder Umbauten am Objekt.
Streit rund um Eigentum & Verwaltung -
Ein Handwerker führt Sanierungsarbeiten am Mietobjekt fehlerhaft aus und verweigert die Nachbesserung (Premium). Der Rechtsschutz übernimmt die Kosten für Gutachter und die rechtliche Durchsetzung des Mangelanspruchs. Weitere typische Konfliktfelder aus diesem Bereich:
Vandalismus
Rechtsschutz bei mutwilliger Zerstörung oder Beschädigung der vermieteten Räume und des Inventars durch den Mieter.
Nachbarschaft
Rechtliche Absicherung bei Streitereien an Grundstücksgrenzen, Störungen des Hausfriedens, Bepflanzung oder der Gartenpflege.
WEG-Streit
Interessenvertretung bei rechtlichen Konflikten und Beschlussanfechtungen innerhalb der Eigentümer-gemeinschaft.
Hausverwaltung
Schutz bei rechtlichen Konflikten mit der zuständigen Hausverwaltung über Pflichtverletzungen (nur in Premium).
Handwerker
Rechtsschutz bei Streit mit Handwerkern oder Architekten wegen Mängeln bei Renovierungsarbeiten (nur in Premium).
Dienstleister
Schutz bei Streitigkeiten mit Versorgern, Entsorgern, Telekommunikation oder Gebäudeversicherungen (nur in Premium).
Tarif-Hinweis zur Kostenübernahme:
Während
der Basisschutz ausschließlich gerichtliche Kosten übernimmt, leistet der Komfortschutz auch außergerichtlich. Er beinhaltet zudem das Ausräumen, Abtransportieren und Lagern von hinterlassenem Mieterinventar bei einer Zwangsräumung.
Was kostet ein Rechtsstreit einen Vermieter ohne Versicherung?
Ein unversichertes Verfahren kostet im Ernstfall schnell 8.000 Euro und mehr. Diese Summen resultieren direkt aus den gesetzlichen Streitwerten der jeweiligen Konflikte.
Die folgenden zwei Rechenbeispiele zeigen es, Ihren eigenen Fall beziffern Sie darunter mit dem Proesskostenrechner.
Was kostet eine Räumungsklage?
Eine Räumungsklage über zwei Instanzen schlägt bei einem Streitwert von 12.000 Euro (entsprechend § 41 Abs. 2 GKG = 12-facher Monatsbetrag der Nettokaltmiete à 1.000 Euro) schnell mit rund 8.000 Euro Gesamtkosten zu Buche.
Wenn eine Mietpartei trotz ordentlicher Kündigung wegen anhaltender Zahlungsrückstände nicht auszieht, bleibt Vermietern oft nur der gerichtliche Weg. Die detaillierte Kostenaufschlüsselung zeigt, wie sich dieses Verfahren finanziell zusammensetzt:
AUSGANGSSITUATION
Der Härtefall: Ein Mieter zahlt seine Miete nicht mehr oder weigert sich trotz Kündigung (z. B. wegen Eigenbedarf), auszuziehen.
Beispiel: Die monatliche Kaltmiete beträgt 1.000 Euro.
BERECHNUNG STREITWERT
Die Basis der Kosten: Der Gesetzgeber legt fest: Bei Streit um Bestandsdauer oder Räumung gilt die zwölffache Monatsmiete als Streitwert (§ 41 GKG).
Rechnung: 1.000 Euro x 12 Monate = 12.000 Euro Streitwert.
ANWÄLTE & GERICHT
Die Kostenfalle: Selbst wenn Sie den Prozess gewinnen: Ist der Mieter zahlungsunfähig (mangelnde Bonität), bleiben Sie oft auf Ihren Anwalts- und Gerichtskosten sitzen, da beim Gegner nichts zu holen ist.
Kosten: Bei 12.000 Euro Streitwert müssen rund 4.000 Euro vorgestreckt werden.
GESAMTKOSTEN
Räumung & Verlust: Kommt es zur Zwangsräumung durch den Gerichtsvollzieher, fallen weitere Vorschüsse ca. 2.000 – 4.000 Euro an.
Fazit: Ein einziger Konflikt kostet schnell über 8.000 Euro. Die Versicherung fängt dieses Risiko auf – auch wenn der Mieter nicht zahlen kann.
Hinweis zu den Gesamtkosten: Kosten können auch bei einem gewonnenen Prozess entstehen, wenn die Gegenseite insolvent ist. In diesem Fall übernimmt die Rechtsschutzversicherung die angefallenen eigenen Anwalts- und Gerichtskosten.
Was kostet ein Streit um Schimmelbefall?
Bei komplexen Schimmelstreitigkeiten treiben notwendige Sachverständigengutachten das finanzielle Risiko auf über 12.500 Euro – bei einem Streitwert von 25.000 Euro (entsprechend § 41 Abs. 5 GKG = 12-fache monatliche Mietminderung zuzüglich des Instandsetzungswerts).
Kürzt die Mietpartei wegen angeblicher Baumängel die Miete massiv und verweigert den Zutritt, müssen bautechnische und medizinische Gutachter das Verschulden klären. Wie sich das Risiko im Einzelnen berechnet, verdeutlicht folgende Analyse:
AUSGANGSSITUATION
Der Streitfall: Ihre Mietpartei kürzt wegen angeblicher Baumängel (z. B. Schimmel) die Miete massiv und verweigert den Zutritt zur Mängelprüfung. Als Vermieter wehren Sie die unberechtigte Minderung ab und fordern die ausstehende Miete nach.
BERECHNUNG STREITWERT
Die Basis der Kosten: Der Streitwert bemisst sich aus der zwölffachen monatlichen Mietminderung zuzüglich des Instandsetzungswerts (§ 41 Abs. 5 GKG) – im Beispiel rund 25.000 Euro.
ANWÄLTE, GERICHT & GUTACHTER
Der Kostentreiber: Zur Klärung der Ursache sind bautechnische und oft auch medizinische Sachverständigengutachten nötig. Bei 25.000 Euro Streitwert summieren sich Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten schnell auf über 12.500 Euro.
GESAMTKOSTEN
Volles Risiko: Ob der Schimmel durch einen Baumangel oder durch falsches Lüften entsteht, entscheidet oft erst der Gutachter. Bis dahin tragen Sie das volle Kostenrisiko von über 12.500 Euro – der Rechtsschutz übernimmt es einschließlich der Gutachterkosten (im Rahmen Ihres Tarifs).
Hinweis: Die Gebühren für Anwälte und Gerichte sind gesetzlich festgeschrieben. Mit dem Prozesskostenrechner lässt sich das individuelle Kostenrisiko basierend auf der Höhe der Mietrückstände oder der Jahresmiete mit wenigen Klicks ermitteln.
Quelle: Alle Berechnungen erfolgen nach RVG & GKG. Die angezeigten Kosten sind Richtwerte. Eine verbindliche Kostenauskunft erhalten Sie von Ihrem Anwalt.
Was kostet Vermieterrechtsschutz, und wie wird der Beitrag steuerlich behandelt?
Rechtsschutz für vermietete Immobilien ist bereits ab ca. 6,45 Euro pro Monat erhältlich und kann steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden. Im Gegensatz zu vielen Sachversicherungen lässt sich der Rechtsschutz für Vermieter jedoch nicht über die Betriebskostenabrechnung auf die Mieterschaft umlegen.
Der folgende Überblick schlüsselt die konkreten Beitragsfaktoren auf, zeigt die steuerlichen Vorteile für Ihre Rendite und vergleicht transparent die Abdeckung der Tarife Basis, Komfort und Premium.
Beitragsbeispiele: Basis, Komfort & Premium -
Im Verhältnis zu potenziellen Prozesskosten von mehreren tausend Euro sind die Kosten einer Vermieterrechtsschutzversicherung eine geringe, aber effektive Investition in Ihre Liquidität und Mietrendite.
In der folgenden Tabelle finden Sie Beitragsbeispiele zur Orientierung. Ihren exakten Beitrag ermitteln Sie einfach mit dem Online-Rechner, können das Angebot als PDF speichern oder den Schutz direkt online aktivieren. Klicken Sie hierfür einfach auf die gelben Buttons unter den Tarifbeispielen ...
| Leistung | BASIS – z. B. monatlich ab 6,45 € (Für eine vermietete Wohn- oder Gewerbeimmobilie, Bruttojahresmiete bis 15.000 € ) | KOMFORT – z. B. monatlich ab 18,70 € (Für eine vermietete Wohn- oder Gewerbeimmobilie, Bruttojahresmiete bis 15.000 € ) | PREMIUM – Z. B. monatlich ab 32,80 € (Für eine vermietete Wohn- oder Gewerbeimmobilie, Bruttojahresmiete bis 15.000 € ) | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Außergerichtliche Tätigkeit des Anwalts z.B. Briefe schreiben ... | – | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Online Forderungs-Management Onlineinkasso für Vermieter (ohne Wartezeit) |
– | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Bonitätsauskünfte Die ersten vier kostenfrei, weitere zu Sonderkonditionen (ohne Wartezeit) |
– | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| JuraTel® Ihre telefonische Erstberatung (ohne Wartezeit) |
✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Online Rechts-Service über 1.000 Musterschreiben und -verträge für Sie zum Download (ohne Wartezeit) |
✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Mediations-Verfahren außergerichtliche Streitschlichtung (ohne Wartezeit) |
✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Mobiler Anwalt Besuch bei Ihnen zu Hause, nach einem Unfall, bei Krankheit oder Unabkömmlichkeit | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz für vermietete Wohn- oder Gewerbeimmobilien (Wartezeit 3 Monate) |
✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Photovoltaikanlagen-Rechtsschutz bis 15 kWp, bis 10.000 Euro | ✓ für Betrieb | ✓ für Betrieb | ✓ Anschaffung, Installation, Betrieb | ✓ | ✓ |
| Vertrags-Rechtsschutz z. B. bei Streit um Handwerkerrechnungen, Streitigkeiten mit Dienstleistern (Hausmeister, Reinigungsfirma, Gärtner), Verträge mit Versorgern, Versicherungsverträge (ohne Wartezeit) |
– | – | ✓ | ✓ | ✓ |
| Verwaltungs-Rechtsschutz z. B. Streit um Einhaltung von Brandschutzvorschriften (Wartezeit 3 Monate) |
– | – | ✓ | ✓ | ✓ |
| Bauherren-Rechtsschutz Streit mit der Bauantragsbehörde, dem Bauträger, dem Architekten oder dem Handwerker (Wartezeit 6 Monate) |
– | – | ✓ | ✓ | ✓ |
| Enteignungs-Rechtsschutz bei Streit um Planfeststellungs- u. Enteignungsverfahren (Wartezeit 3 Monate) |
– | – | ✓ | ✓ | ✓ |
| Anlieger-Rechtsschutz bei Streit um Anlieger- u. Erschließungsabgaben (Wartezeit 3 Monate) |
– | – | ✓ | ✓ | ✓ |
| Übergabe-Protokoll (ohne Wartezeit) | – | – | ✓ | ✓ | ✓ |
| Verzicht auf Abzug der Selbstbeteiligung wenn der Fall nach anwaltlicher Erstberatung erledigt ist | – | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Mietausfall-Schutz Ab Komfort optional für bis zu 12 Monate (Wartezeit 3 Monate) |
– | optional | optional | ✓ | ✓ |
Ist der Vermieterrechtsschutz steuerlich absetzbar?
Ja, der Vermieterrechtsschutz ist steuerlich absetzbar, und zwar als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (§ 9 in Verbindung mit § 21 EStG), die Sie in der Anlage V Ihrer Steuererklärung eintragen.
Wie das grundsätzlich funktioniert, zeigen die folgenden Punkte. Verbindlich für Ihren Einzelfall ist allein Ihr Steuerberater, denn eine Steuerberatung dürfen wir als Versicherungsagentur nicht leisten.
Warum zählt der Beitrag zu den Werbungskosten?
Wegen des direkten Bezugs zur Vermietung: Werbungskosten sind Aufwendungen, die Ihrer Einkunftserzielung dienen. Da der Vermieterrechtsschutz ausschließlich rechtliche Risiken rund um Ihre vermietete Immobilie absichert, steht er in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihren Mieteinkünften und ist deshalb abziehbar.
Wie viel Prozent des Beitrags kann ich absetzen?
Bei voll vermieteten Objekten in der Regel den gesamten Beitrag: Bezieht sich der Vertrag ausschließlich auf eine vermietete Immobilie, lässt sich der Beitrag grundsätzlich zu 100 Prozent ansetzen.
Nutzen Sie einen Teil des Objekts selbst, ist es anteilig: absetzbar ist dann der auf die Vermietung entfallende Anteil, meist nach Wohnfläche.
Wie wirkt sich das auf meine Steuer aus?
Weniger steuerpflichtige Mieteinkünfte: Werbungskosten mindern den Überschuss aus Vermietung und Verpachtung. Je nach persönlichem Steuersatz holen Sie so einen Teil des Beitrags über die Steuererklärung zurück.
Welche Versicherungen sind als Vermieter steuerlich absetzbar?
Alle, die mit der Vermietung zusammenhängen: Neben dem Rechtsschutz für die vermietete Immobilie zählen dazu typischerweise die Wohngebäude- sowie die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung und weitere objektbezogene Verträge. Sie sind als Werbungskosten bei Vermietung und Verpachtung ansetzbar.
Rein private Versicherungen ohne Bezug zur Vermietung gehören dagegen nicht in die Anlage V.
Kann ich den Vermieterrechtsschutz auf die Mieter umlegen?
Nein, die Beiträge zum Vermieterrechtsschutz dürfen Sie nicht auf die Mieterschaft umlegen. Warum das so ist und was das praktisch bedeutet, klären die folgenden Punkte.
Warum ist der Rechtsschutz nicht umlagefähig?
Nicht im Katalog der BetrKV: Die Betriebskostenverordnung zählt abschließend auf, welche laufenden Kosten über die Nebenkostenabrechnung umlagefähig sind. Rechtsschutzbeiträge stehen dort nicht.
Der Grund: Der Rechtsschutz schützt Ihre eigenen rechtlichen Interessen als Eigentümer und Vermieter. Er zählt damit zu Ihren persönlichen Verwaltungskosten, nicht zu den Bewirtschaftungskosten der Immobilie.
Welche Versicherungen dürfen Sie umlegen?
Nur Sach- und Haftpflicht: Umlagefähig sind nach § 2 BetrKV bestimmte Sach- und Haftpflichtversicherungen, etwa die Wohngebäudeversicherung gegen Feuer, Sturm, Wasser und Elementarschäden, die Glasversicherung sowie die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht.
Diese sichern das Gebäude selbst oder die Haftung daraus ab. Der Rechtsschutz gehört einer anderen Kategorie an und bleibt deshalb außen vor.
Was, wenn ich den Beitrag trotzdem umlege?
Besser nicht: Taucht die Rechtsschutzprämie in der Betriebskostenabrechnung auf, ist dieser Posten nicht umlagefähig, und die Mieterschaft kann ihn zurückfordern.
Mit einem Augenzwinkern: Entsteht daraus ein Streit über die Abrechnung, wäre ausgerechnet das eine klassische Auseinandersetzung rund ums Mietverhältnis, also genau die Sorte Fall, für die der Vermieterrechtsschutz da ist. Am saubersten lassen Sie die Prämie von vornherein außen vor und machen sie stattdessen steuerlich geltend.
Welche Versicherungen sind als Vermieter steuerlich absetzbar?
Alle, die mit der Vermietung zusammenhängen: Neben dem Rechtsschutz für die vermietete Immobilie zählen dazu typischerweise die Wohngebäude- sowie die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung und weitere objektbezogene Verträge. Sie sind als Werbungskosten bei Vermietung und Verpachtung ansetzbar.
Rein private Versicherungen ohne Bezug zur Vermietung gehören dagegen nicht in die Anlage V.
Wie läuft ein Schadenfall mit Vermieterrechtsschutz ab?
Entsteht rund um Ihre vermietete Immobilie ein Rechtsstreit, begleitet Sie der Schadenservice Schritt für Schritt, von der ersten Meldung bis zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche.
Der erste Reiter zeigt den Ablauf, der zweite bringt Sie mit einem Klick direkt zu jedem Service.
Was passiert, wenn Sie einen Schaden melden?
Der Weg vom gemeldeten Fall bis zur Kostenübernahme. In sechs Schritten sehen Sie, wie der Rechtsschutz Ihren Fall übernimmt.
Schaden melden
Ihren Fall können Sie telefonisch oder online beim Schadenservice melden, meist mit sofortiger erster Einschätzung.
Erstberatung
Am Anwaltstelefon klärt eine erste rechtliche Einschätzung Ihre Lage, noch bevor der Streit wirklich eskaliert.
Weg abwägen
Je nach Fall passen das Online-Forderungsmanagement, die Mediation oder der anwaltliche Weg zur Lösung des Konflikts.
Deckungsanfrage
Der Versicherer prüft den Fall und erteilt bei gegebener Erfolgsaussicht die Deckungszusage für die Kostenübernahme.
Anwaltlicher Weg
Im Leistungsfall lässt sich der Anwalt frei wählen, die Vertretung läuft außergerichtlich ab Komfort oder vor Gericht.
Kostenübernahme
Übernommen werden Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten bis zur Zwangsvollstreckung, im Rahmen der gewählten Variante.
Ihre Services, direkt per Klick -
Im Schadenfall erreichen Sie jede Leistung sofort, ein Klick genügt. Kein Suchen, kein Umweg.
Schadenservice
Hier erreichen Sie rund um die Uhr schnelle Hilfe bei jedem Rechtsfall. Klicken Sie den Button oder wählen Sie die abgebildete Rufnummer.
Erstberatung
Hier erhalten Sie sofort Ihre telefonische Rechtsberatung, ohne Selbstbeteiligung. Klicken Sie den Button oder wählen Sie die abgebildete Rufnummer.
Mediation
Hier starten Sie eine außergerichtliche Einigung mit Ihrer Mietpartei. Klicken Sie den Button oder wählen Sie die abgebildete Rufnummer.
Anwalts-Chat
Hier klären Sie Ihre Rechtsfragen schnell und digital im Live-Chat, ideal für zwischendurch bei jedem Anliegen. Klicken Sie einfach den Button.
Online Inkasso
Hier reichen Sie unbestrittene Mietforderungen digital zur Beitreibung ein, bis zu zwölf Monate rückwirkend. Klicken Sie einfach den Button.
Vorlagen Service
Hier nutzen Sie über 1.000 geprüfte, rechtssichere Muster und Vorlagen für Ihren gesamten Vermietungs-Alltag. Klicken Sie einfach den Button.
Gut zu wissen: Die Erstberatung und die Service-Leistungen stehen Ihnen ohne Wartezeit zur Verfügung. Die Kostenübernahme im Streitfall richtet sich nach Ihrer gewählten Variante und einer Deckungszusage im Einzelfall.
Wie können Sie Ihre Versicherung abschließen?
Die Vermieter Rechtsschutzversicherung kann als Einzelpolice abgeschlossen werden und muss nicht in Verbindung mit weiteren Rechtsschutzbausteinen stehen. Da dieser Schutz nicht in privaten Immobilien- oder Firmenpolicen enthalten ist, wird er immer separat beantragt.
Gut zu wissen:
Auch wenn Sie Ihren Wohnsitz nicht in Deutschland haben, können Sie Ihre in Deutschland vermieteten Immobilien versichern, egal in welchem Land oder auf welchem Kontinent Sie leben.
Online berechnen & abschließen -
So kommen Sie zu Ihrem Vermieterrechtsschutz: Berechnen Sie Ihren Beitrag selbst mit dem Online-Rechner und schließen Sie direkt ab – oder lassen Sie sich telefonisch persönlich beraten.
Grundlage der Berechnung ist die Bruttojahresmiete – die Kaltmiete zuzüglich Nebenkosten (bei gewerblicher Vermietung zzgl. Umsatzsteuer), hochgerechnet auf zwölf Monate und über alle Ihre vermieteten Einheiten* im Objekt.
Versicherung online abschließen
Mit dem Onlinerechner können Sie sich hier ganz einfach Ihr persönliches Angebot selbst berechnen und sofort als PDF herunterladen, oder direkt online abschließen.
Versicherung telefonisch abschließen
Wenn Sie lieber telefonisch abschließen möchten, freuen wir uns auf Ihren Anruf und helfen Ihnen gerne den passenden Versicherungsumfang mit Ihnen zusammenzustellen.
Sie haben immer einen festen Ansprechpartner -
Egal, ob Sie Ihre Versicherung lieber online oder telefonisch abschließen - Sie haben immer einen festen Ansprechpartner - Erhalten Sie auch nach Vertragsabschluss wertvolle Navigationshilfe und Unterstützung bei Fragen zur Abwicklung. Sie benötigen keinen Termin, rufen Sie uns einfach an ...
Ansprechpartner
Thomas S. Cremer
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Fermin Montaner Morant
*Der Vermieterrechtsschutz wird objektbezogen abgeschlossen:
Innerhalb eines Objekts müssen alle Ihnen gehörenden, vermieteten Einheiten versichert werden – eine selektive Auswahl einzelner Einheiten ist nicht möglich, und Einheiten anderer Eigentümer bleiben außen vor. Wohnen Sie selbst im Haus, ist Ihre eigene Wohnung beitragsfrei mitversichert, sie muss dafür nur bei der Anzahl der Einheiten mit angegeben werden.
Wissenswertes zum Vermieterrechtsschutz!
Hier finden Sie die wichtigsten Antworten rund um Ihren Versicherungsschutz. Der Rechtsschutz für Vermieter schützt Ihre Rendite und Liquidität, egal ob Sie als Kläger eigene Ansprüche durchsetzen oder sich als Beklagter gegen Forderungen wehren müssen.
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Welche Versicherungen braucht ein Vermieter?
Neben dem Rechtsschutz für die rechtliche Vertretung sind vor allem die Wohngebäudeversicherung für Schäden am Gebäude und die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht für Ansprüche Dritter wichtig.
Bei Eigentumswohnungen in einer Eigentümergemeinschaft werden diese Gebäude- und Haftpflichtversicherungen in der Regel gemeinschaftlich über die Hausverwaltung abgeschlossen.
Der Vermieterrechtsschutz ergänzt diesen Schutz um die Übernahme von Rechts- und Prozesskosten rund um das Mietverhältnis.
Welche Rechtsschutzversicherung ist für Vermieter und Verpächter die richtige?
Für Vermieter und Verpächter ist der Vermieterrechtsschutz die richtige Rechtsschutzversicherung, der Immobilienrechtsschutz für fremdgenutzte, also vermietete oder verpachtete Wohn- und Gewerbeeinheiten. Er wird als eigene Police je Objekt abgeschlossen. Ausschlaggebend ist die Fremdnutzung: Streitfälle aus dem Miet- oder Pachtverhältnis sind in keiner anderen Police versichert. Der private Rechtsschutz mit Baustein Wohnen und der Eigentümerrechtsschutz decken nur selbst genutzte Immobilien ab, die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht wehrt Ansprüche Dritter ab, und eine Verbandsmitgliedschaft übernimmt in der Regel keine Prozesskosten.
Für wen ist der Vermieterrechtsschutz sinnvoll?
Ein Vermieterrechtsschutz ist für Eigentümer sinnvoll, die vermietete Wohn- oder Gewerbeeinheiten gegen rechtliche Risiken absichern möchten. Die Versicherung schützt vor hohen Kosten bei Streitigkeiten, etwa bei Räumungsklagen oder Zahlungsverzug. Der Schutz umfasst die gerichtliche und außergerichtliche Wahrnehmung rechtlicher Interessen gegen Mieter oder Behörden im Rahmen der vereinbarten Bedingungen und Deckungszusagen.
Ersetzt eine Mitgliedschaft bei Haus & Grund den Vermieterrechtsschutz?
Nein. Haus & Grund bietet Beratung und Vordrucke, übernimmt aber in der Regel keine Anwalts- und Gerichtskosten im Prozess. Der Vermieterrechtsschutz ergänzt eine solche Mitgliedschaft, indem er das eigentliche Kostenrisiko eines Rechtsstreits trägt.
Welche Objekte können im Vermieterrechtsschutz versichert werden?
Versicherbar sind die im Versicherungsschein bezeichneten Wohneinheiten, Ein- oder Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbeobjekte und Grundstücke. Der Schutz erstreckt sich in der Regel auch auf zugehörige Garagen, Stellplätze und Nebengebäude. Die genaue Absicherung richtet sich nach der Objektbeschreibung im Vertrag und den zugrunde liegenden Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen (ARB).
Was passiert, wenn ich als Vermieter keinen Rechtsschutz habe?
Ohne Rechtsschutz tragen Sie die Kosten eines Rechtsstreits selbst, und die sind erheblich. Schon eine Räumungsklage über zwei Instanzen kann rund 8.000 Euro kosten, die Sie vorstrecken müssen, selbst wenn Sie gewinnen und beim Mieter nichts zu holen ist.
Wann lehnt die Rechtsschutzversicherung einen Fall ab?
Eine Leistung kann ausbleiben, wenn der Fall keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat, seine Ursache vor Vertragsbeginn oder in der Wartezeit liegt oder er unter einen vereinbarten Ausschluss fällt. Vor der Kostenübernahme prüft der Versicherer den Fall und erteilt bei gegebener Erfolgsaussicht eine Deckungszusage.
Was ist der Unterschied zwischen Eigentümer- und Vermieterrechtsschutz?
Der Unterschied zwischen Eigentümer- und Vermieterrechtsschutz liegt im versicherten Risiko: Der Eigentümer-Rechtsschutz deckt Streitigkeiten rund um das Grundstück ab (z. B. Nachbarschaftsrecht oder Kommunalabgaben). Der Vermieter-Rechtsschutz sichert spezifische Konflikte aus dem Mietverhältnis ab (z. B. Mieterhöhungen). Im Tarif gemäß § 29 sind meist beide Rollen für das versicherte Objekt kombiniert geschützt.
Wann beginnt die Wartezeit im Vermieterrechtsschutz?
Die Wartezeit im Vermieterrechtsschutz beträgt für Miet- und Grundstücksangelegenheiten in der Regel drei Monate nach Versicherungsbeginn. Sofortiger Schutz ohne Wartezeit besteht für Leistungen wie die telefonische Erstberatung und im Strafrechtsschutz. Für den Bereich Bauherren-Rechtsschutz gilt meist eine Frist von sechs Monaten. Maßgeblich für die Deckung ist der Zeitpunkt des ersten Verstoßes.
Was deckt der Vermieterrechtsschutz ab?
Der Rechtsschutz für Vermieter übernimmt die Kosten rechtlicher Auseinandersetzungen rund um Ihre vermietete Immobilie: von Mietrückstand, Kündigung und Räumung über Nebenkosten und Mieterhöhung bis zu Streit mit Nachbarn, in der Eigentümergemeinschaft oder mit Behörden. Welche Bereiche genau greifen, hängt von Ihrer Tarifvariante ab.
Was ist im Rechtsschutz für Vermieter nicht versichert?
Nicht versichert sind im Rechtsschutz vorsätzliche Straftaten sowie die Abwehr von Schadenersatzansprüchen, die in den Bereich der Haftpflichtversicherung fallen. Zudem besteht kein Versicherungsschutz für Streitigkeiten, deren Ursache (das auslösende Ereignis) bereits vor Vertragsbeginn oder innerhalb der Wartezeit lag. Die genauen Leistungsausschlüsse ergeben sich aus den vereinbarten Versicherungsbedingungen.
Was ist die Bruttojahresmiete – und wie wird sie berechnet?
Die Bruttojahresmiete ist die Berechnungsgrundlage für Ihren Beitrag. Sie ergibt sich aus der monatlichen Bruttomiete – der Kaltmiete zuzüglich der Nebenkosten – multipliziert mit zwölf Monaten. Bei gewerblich vermieteten Objekten zählt, sofern die Miete umsatzsteuerpflichtig ist, zusätzlich die Umsatzsteuer zur Bruttomiete. Bei mehreren vermieteten Einheiten in einem Objekt werden deren Bruttojahresmieten addiert. Rechenbeispiel: Bei 1.000 € Bruttomiete im Monat beträgt die Bruttojahresmiete 12.000 € (1.000 € × 12). Je höher die Bruttojahresmiete, desto höher der Beitrag – die Tarifstufen sind nach Bruttojahresmiete gestaffelt (z. B. bis 15.000 €).
Wie viel kostet ein Vermieterrechtsschutz im Jahr?
Eine Grundabsicherung ist bereits ab etwa 6,45 Euro im Monat erhältlich, bei jährlicher Zahlweise sind es rund 71,63 Euro im Jahr. Der genaue Beitrag richtet sich nach der Bruttojahresmiete, der gewählten Variante und der Selbstbeteiligung und lässt sich mit dem Online-Rechner ermitteln.
Ist der Beitrag für den Vermieterrechtsschutz steuerlich absetzbar?
Beiträge für den Vermieterrechtsschutz sind als Werbungskosten steuerlich absetzbar. Private und gewerbliche Vermieter können diese Kosten in der Anlage V ihrer Steuererklärung geltend machen, sofern sie Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielen. Dies mindert die steuerliche Belastung aus den Mieteinnahmen, da die Versicherung unmittelbar der Sicherung dieser Einnahmen dient.
Bleibt der Schutz bei einem Mieterwechsel bestehen?
Bei einem Mieterwechsel bleibt der Vermieterrechtsschutz für das versicherte Objekt bestehen, da der Schutz objektbezogen abgeschlossen wird. Neue Mietverhältnisse für die versicherte Einheit sind automatisch zu den bestehenden Konditionen geschützt. Eine erneute Wartezeit fällt für das bereits versicherte Objekt bei einem Bewohnerwechsel in der Regel nicht an.
Ist eine Mieterhöhung über den Rechtsschutz versichert?
Streitigkeiten um eine Mieterhöhung sind im Vermieterrechtsschutz im Rahmen der Deckungszusage versichert. Wenn ein Mieter einer berechtigten Mieterhöhung nicht zustimmt, übernimmt die Versicherung die gesetzlichen Anwalts- und Gerichtskosten für ein notwendiges Klageverfahren. Ziel ist die gerichtliche Durchsetzung der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete oder vertragliche Vereinbarungen.
Greift der Vermieterrechtsschutz auch bei bereits bestehenden Mietverträgen?
Ja, der Versicherungsschutz gilt für die im Versicherungsschein genannten Objekte – unabhängig davon, wie lange ein Mietverhältnis bereits besteht. Entscheidend ist, dass der konkrete Streitfall (Verstoß) nach Versicherungsbeginn und nach Ablauf der Wartezeit eintritt.
Besteht Versicherungsschutz auch bei Leerstand der Immobilie?
Ja, der Vermieterrechtsschutz kann auch bei leerstehenden Objekten greifen, etwa bei Streitigkeiten mit Behörden oder einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Leistungen im Zusammenhang mit Versorgern (z. B. fehlerhafte Abrechnungen) sind je nach Tarif unterschiedlich geregelt.
Wie hoch sollte die Deckungssumme beim Vermieterrechtsschutz sein?
So hoch wie möglich — in Ihrem Vermieterrechtsschutz ist die Versicherungssumme für die anwaltliche und gerichtliche Interessenwahrnehmung in Deutschland bereits ab der Basis-Variante unbegrenzt.
Verbraucherschützer nennen 500.000 Euro als Untergrenze, weil sich Anwalts- und Gerichtskosten über mehrere Instanzen aufaddieren — eine unbegrenzte Summe liegt darüber.
Für einzelne Zusatzleistungen wie die Mediation oder den Bauherren-Rechtsschutz gelten eigene Höchstbeträge (Sublimits).
Können Sie Vermieterrechtsschutz abschließen, wenn Sie im Ausland wohnen?
Ja — versichert ist die Immobilie, nicht Ihr Wohnort.
Maßgeblich ist, dass die vermietete Immobilie in Deutschland liegt und im Versicherungsschein genannt ist. Einen deutschen Wohnsitz müssen Sie dafür nicht haben.
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